VP-Leeb zu Arbeitsmarktdaten: "Beschäftigung gestalten statt Arbeitslosigkeit verwalten"

Gezielte Förderpakete, speziell für Jugendliche, sind dringend notwendig

Wien (OTS) - Arbeitsmarktpolitik werde in Wien leider nur als Verwaltung der Arbeitslosigkeit verstanden. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sei es notwendig, in der Arbeitsmarktpolitik über den eigenen politischen Schatten zu springen. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, wo die Krise als Chance genutzt werden müsse - und umfassende Reformen angegangen werden müssten. "Das Grundübel der Krise bei den Unternehmern zu suchen, ist der falsche Ansatz. Gezielte Förderpakete, speziell für Jugendliche, sind jetzt am wichtigsten. Dass Bundesminister Hundstorfer erst jetzt ein Lehrlingspakt entwickeln will, ist kurios. Seit mittlerweile drei Monaten werden die Arbeitslosenzahlen und im Besonderen die Jugendarbeitslosenzahlen immer dramatischer. Es ist höchste Zeit, dagegen wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen", betont die Wiener ÖVP-Stadträtin Isabella Leeb zu den heute präsentierten Arbeitslosenzahlen.

Effiziente Arbeitsmarktpolitik statt hemmender Doppelgleisigkeiten

Wien ist nach wie vor im Bundesländervergleich absolutes Schlusslicht was die Situation am Arbeitsmarkt betrifft. Dennoch kommt es in der Arbeitsmarktpolitik zu Doppelgleisigkeiten, die einen Hemmschuh in der Effizienz darstellen. "Die vorhandenen Doppelstrukturen über AMS/Waff/AK müssen endlich entflochten werden. Damit das investierte Geld auch denen zukommt, die einen Arbeitsplatz suchen, und nicht in einem aufgeblähten Verwaltungsapparat versickert. Laut Aussagen von AMS-Chefin Finster trifft es vor allem die Baubranche und die von ihre abhängigen Wirtschaftszweige. Die ÖVP Wien hat bereits ein Modell vorgestellt, wie die Arbeitslosenzahlen in der Baubranche zu senken sind. Frau Finster kann sich gerne bei uns melden. Wir helfen ihr weiter", so Stadträtin Leeb.

Klassenkämpferische Töne sind in Zeiten der Krise kontraproduktiv

Die ÖVP Wien ruft zur Besonnenheit auf. "Klassenkämpferische Töne à la Minister Hundstorfer sind in Zeiten der Krise kontraproduktiv. Wien betreffend stellt sich schon die Frage, wo die groß angekündigten Investitionen der Gemeinde tatsächlich sind. Ein Blick in das Amtsblatt der Gemeinde Wien genügt, um die Situation zu entlarven. Zusätzlich entpuppt sich das Konjunkturpaket immer mehr als kleines Päckchen, von dem niemand etwas mitbekommt. Zu tun gäbe es wirklich genug. Damit in Wien was weitergeht", betont Stadträtin Leeb abschließend.

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