Brauner: Schutzschirm vor Wiener Arbeitsplätzen wirkt

Wiener Konjunktur- und Investitionspakete zeigen am Arbeitsmarkt positive Auswirkungen

Wien (OTS) - "Der Schutzschirm vor den Wiener Arbeitsplätzen, den wir mit dem Wiener Investitions- und einem eigenen Arbeitsmarktpaket aufgespannt haben, hält und ist dicht. So ist der Zuwachs der Arbeitslosigkeit in Wien mit 7,1 Prozent im Bundesländervergleich relativ moderat ausgefallen", betont am Mittwoch Wiens Vizebürgermeisterin Wirtschafts- und Finanzstadträtin Renate Brauner. "Das unterstreicht, dass das eng abgestimmte Vorgehen der Stadt Wien mit Bundesminister Rudolf Hundstorfer, dem Arbeitsmarktservice und den Sozialpartnern in der globalen Krise besonders wichtig und auch wirksam ist." Weitgehend robust sei die Situation bei den Frauen und den älteren ArbeitnehmerInnen, bei denen die Arbeitslosigkeit lediglich um 2,1 bzw. 1,4 Prozent angewachsen ist. Positive Signale kommen laut AMS Wien auch vom Wiener Lehrstellenmarkt, etwa mit einem Anstieg der neu gemeldeten Lehrstellen um 53 auf 365. "Wir dürfen aber nicht verkennen, dass die Situation für Jugendliche, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze suchen, gerade jetzt keine leichte ist. Umso entschlossener richten wir unseren Fokus auf die Unterstützung der jungen WienerInnen und haben dafür ein eigenes Maßnahmenpaket für Jugendliche geschnürt."****

Unterstützung für "Aktion Zukunft Jugend!"

Im Rahmen des Wiener Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpakets, für das die Stadt Wien gemeinsam mit dem AMS 33 Millionen Euro für zusätzliche Maßnahmen zur Verfügung stellt, wurden die Ausbildungsgarantie ausgeweitet und die Plätze in der überbetrieblichen Lehrausbildung von 3.500 auf 3.750 aufgestockt. Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) entwickelt außerdem in enger Zusammenarbeit mit dem AMS das Programm "Meine Chance". "Das ist ein Angebot für junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, mit dem sie Bildungsabschlüsse nachholen können, um ihre Berufschancen nachhaltig zu verbessern", erklärt Renate Brauner, "darüber hinaus gibt es für jene Jugendliche Hilfe, die trotz des breiten Unterstützungsangebots den Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder eine Beschäftigung nicht schaffen. Damit verhindern wir ihre dauerhafte Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt."

Positiv reagiert Wirtschaftsstadträtin Brauner auf die vom für den Arbeitsmarkt ressortverantwortlichen Bundesminister Rudolf Hundstorfer angekündigte "Aktion Zukunft Jugend!": "Es ist wichtig, dass es ein gut abgestimmtes Vorgehen für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gibt. Deshalb unterstützen wir das Vorhaben des Bundesministers, allen jugendlichen Arbeitslosen ein Angebot für einen Arbeitsplatz oder eine zielgerichtete Ausbildung zu machen."

Generell sei es wichtig, dass der Krise auf europäischer Ebene aber auch durch die Bundesregierung mit voller Kraft und in gemeinsamer Anstrengung begegnet werde. "Deshalb möchte ich neben dem Bund und den Sozialpartnern auch den Wiener UnternehmerInnen meinen Dank aussprechen, die weiter investieren, weiter ausbilden und damit wichtige Arbeitsplätze absichern", so Brauner abschließend. (Schluss) kk/wh

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