Vilimsky: Fekters Kurzschluss-Einfälle sind alles andere als Entlastung für Polizei

Mit Erfolgsquoten und einer Art Kopfgeld wird die öffentliche Sicherheit nicht funktionieren

Wien (OTS) - Fekters Überlegungen dahingehend, Polizei-Dienststellen als quasi Bonus für Fahndungserfolge aufzustocken, ist für FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky und "ein völlig unüberlegter Wahnsinn".

"Eine absolut in die Irre gehende Idee, den ohnehin mit diversesten Verwaltungstätigkeiten schon überlasteten Dienststellen, nur nach bestimmten Fahndungserfolgen mehr Personal zukommen zu lassen", so Vilimsky. Auf diese Weise ließe sich sicherlich kein Mehr an kriminalistischer Aufklärung erzielen. "Ganz im Gegenteil", fährt er fort, die Exekutivbeamten, die in ihrer Dienststelle ohnehin schon gleichsam mit dem Rücken der Wand stünden, bekämen durch ein derartiges Modell einer Erfolgsquote, wie Fekters "Hals über Kopf-Einfall" sich gestalte, erst recht wieder keine ausreichende Erleichterung.

Zu den Erfolgsprämien, die die Innenministerin auch scheinbar ohne große Überlegungen einführen wolle, sagt Vilimsky, dass dieses System die Polizisten massiv unter Druck setzen würde. "Denn ein gut funktionierendes Sicherheitssystem in unserem Staat, hat es sicherlich nicht notwendig, ein eine Art modernes Kopfgeld einzuführen, sodass die Exekutivbeamten im Polizeiapparat gleichsam als Kopfgeldjäger fungieren sollen." Wenn Fekter sich ein bisschen Ahnung verschaffe, wie es um die Polizei zu Zeit tatsächlich bestellt sei, würde sie von derlei Kurzschluss-Einfällen Abstand nehmen und endlich die Polizei in einem ausreichenden Maße aufstocken bis hin zu einer angemessenen Besoldung sowie einem eigenen Exekutivdienstrecht, schließt Vilimsky in der Erwartung, aus dem Innenministerium endlich wirkliche Unterstützung für die österreichische Exekutive wahrnehmen zu können.

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