Mikl-Leitner: Qualifikation und Ausbildung sind Schlüssel zu Erfolg

Maßnahmenpakete für Jugendliche beschlossen

St. Pölten (NÖI) - Dass der Konjunktureinbruch und die schwierige Wirtschaftslage auch vor Niederösterreich nicht halt gemacht haben, ist kein Geheimnis mehr. "Umso wichtiger ist es jetzt, dass die vom Land NÖ geschnürten Konjunkturpakete und Maßnahmen von den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern genutzt werden. So wurden insgesamt bereits Konjunkturpakete in der Höhe von 850 Millionen Euro geschnürt, um die Menschen optimal am Arbeitsmarkt zu unterstützen", erklärt die für den Arbeitsmarkt zuständige VP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

"So ist in Niederösterreich im März 2009 die Arbeitslosigkeit um 32,2 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres gestiegen. Dennoch erfreulich in diesem Zusammenhang ist, dass im März 2009 um 7.630 Personen weniger arbeitslos gemeldet waren als im Februar 2009. Weiters haben 11.154 Personen eine konkrete Einstellungszusage", so Mikl-Leitner.

Im Gegensatz dazu ist die Arbeitslosigkeit in Salzburg um 60,5 Prozent und in Oberösterreich um 55,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten wie diesen, hat es jedoch keinen Sinn in eine Depression zu verfallen, sondern ist es notwendig klare und zukunftsträchtige Entscheidungen zu treffen, wie man dies vom Land Niederösterreich auch gewohnt ist.

So hat Niederösterreich frühzeitig Maßnahmenpakete zur Stärkung der kleineren und mittelständischen Betriebe, zur Unterstützung der Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt und vor wenigen Wochen zur optimalen Vorbereitung und Förderung der jungen Arbeitnehmer geschnürt, so Mikl-Leitner.

"Wir wissen, die Situation am Arbeitsmarkt ist ernst, dennoch darf man nicht aus den Augen verlieren, dass Österreich im EU-weiten Vergleich auf dem guten zweiten Platz liegt, wenn es um Jugendarbeitslosigkeit geht", informiert Mikl-Leitner. Die Niederlande führen mit nur 5,5 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, gefolgt an guter zweiter Stelle von Österreich mit 7,9 Prozent. Im Vergleich dazu haben Italien und Frankreich mit über 20 Prozent an Arbeitslosen Jugendlichen zu kämpfen.
So nimmt das Land NÖ ab Herbst 2009 um 70 Lehrlinge mehr in den NÖ Landesdienst auf. "Damit setzen wir einen wesentlichen Impuls und sind Vorbild für die Privatwirtschaft, die wir motivieren wollen, ebenfalls mehr Lehrlinge aufnehmen und auszubilden", so die Landesrätin. Neben der Aufnahme von zusätzlich 70 Lehrlingen, werden auch die Praktikumsplätze im NÖ Landesdienst auf das Doppelte angehoben, von derzeit 300 auf 600 Praktikumsplätze. Darüber hinaus stocken wir das Lehrlingsauffangnetz von 1.200 Plätzen auf 1.500 Plätze auf. "Somit bekommen um 300 junge Menschen mehr die Chance, eine Lehre zu starten, ohne wichtige Zeit zu verlieren", weiß Mikl-Leitner.

Auch im Jugendbeschäftigungsprojekt "Start up" stehen künftig um 200 Plätze mehr zur Verfügung. Insgesamt bekommen im Rahmen dieses Programms 900 Jugendliche die Chance, den Sprung in eine Beschäftigung zu schaffen, erklärt Mikl-Leitner.

Selbstverständlich ist auch in Niederösterreich jeder arbeitsloser Jugendlicher einer zu viel, deshalb motivieren wir Jugendliche ihre Ausbildung abzuschließen und fertig zu machen und bieten hier zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten. Eine eigene Arbeitnehmer-Hotline (02742/ 9005-9555) informiert über verschiedene Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten des Landes NÖ.

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