Forderungen der Fraktion ÖAAB-FCG an die AK-Vollversammlung (1)

ÖAAB-Tamandl: Berufliche Aus- und Weiterbildung als unerlässliche Maßnahme

Wien (ÖAAB Wien) - Die Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt ändern sich immer schneller - daher sollte auch die berufliche Aus- und Weiterbildung ein ständiger Begleiter sein. "Es ist unerlässlich, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich noch während eines Beschäftigungsverhältnisses weiterbilden, da es ungemein schwieriger ist aus der Arbeitslosigkeit zu kommen, als einen Jobwechsel nach Qualifizierungsmaßnahmen zu vollziehen", so Gabriele Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter, in der heutigen Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer.

Flexiblere Kursprogramme von waff und AMS, die bereits während eines Beschäftigungsverhältnisses in Anspruch genommen werden können, sowie die kostenlose Berufsmatura bis zum 27. Lebensjahr, seien wichtige Schritte in Richtung der Flexibilisierung und Modernisierung des aktuellen Aus- und Weiterbildungssystems. "Ein Bereich, der in den nächsten Jahren auf Grund der demographischen Entwicklungen an Wichtigkeit gewinnen wird, ist der Pflegebereich. Hier muss die (Aus-)Bildung neu strukturiert und breiter gefächert werden", so Tamandl weiter.

Gerade in der Krise muss die Arbeiterkammer als gesetzliche Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein positives Signal für Weiterbildungswillige senden. "Unterstützend zu den angeführten Maßnahmen soll also von Seiten der Arbeiterkammer ein Zugeständnis an Weiterbildungswillige in Form der Verdoppelung des AK-Bildungsgutscheines kommen", so Tamandl abschließend.

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