GRAS: Internationaler Tag des Praktikums: StudentInnen oft als Billigarbeitskräfte ausgenutzt

Aktion am internationalen Tag des Praktikums; derzeitige Situation bei Praktika für Maurer "untragbar".

Wien (OTS) - Schlechte oder überhaupt keine Bezahlung, keine soziale und arbeitsrechtliche Absicherung - und das für bis zu 40 Stunden Arbeit in der Woche: "Diese miserable Situation bei Praktika ist für die GRAS nicht mehr länger tragbar", sagt Sigrid Maurer, Spitzenkandidatin der GRAS, am heutigen internationalen Tag des Praktikums.

Die GRAS weist heute einmal mehr auf die prekären Arbeitsverhältnisse bei StudentInnenpraktika hin; mit Sänfte, Kaffeeheferl, Aktenmappen und einem Null-Euro-Scheck bepackt, ziehen AktivistInnen seit 10:00 vom Bundeskanzleramt den Ring entlang am Hauptgebäude der Uni Wien vorbei bis zum Unicampus. Immer direkt vor ihrer Nase - aber unerreichbar - ein Arbeitszeugnis, das sie den ganzen Weg lang motiviert.

Maurer fasst die Praktikums-Forderungen der GRAS zusammen: "Es muss ein Einkommen von allermindestens 800Euro gesichert sein, soziale und arbeitsrechtliche Mindeststandards sollen endlich Grundlage und die Einhaltung von Qualitätsstandards Praxis sein. Die Einbindung der Praktika in den Kollektivvertrag ist unablässlich. Denn Praktika sind Arbeit und Ausbildungsverhältnisse - keine Billigarbeit."

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