Neues Institut will Parlamentarismus und Demokratiefragen erforschen

ÖVP-Klublegende Prof. Dr. Werner Zögernitz gründet neue Forschungseinrichtung

Wien (ÖVP-PK) - Nach seiner Pensionierung als Direktor des ÖVP-Klubs will sich Prof. Dr. Werner Zögernitz ab heute, 1. April 2009, voll seinem bisherigen Lebensinhalt, dem Parlamentarismus und der damit zusammenhängenden Demokratieforschung, widmen. Das "ÖVP-Klub-Urgestein" und der Kommentator der beiden Nationalrats- und Bundesrats-Geschäftsordnungen gründete gemeinsam mit ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf ein eigenes Institut für "Parlamentarismus und Demokratiefragen", dem er als Präsident vorsteht. Das Institut wird im ÖVP-Parlamentsklub angesiedelt. ****

"Österreichweit gibt es keine vergleichbare Einrichtung. In meiner jahrzehntelangen Tätigkeit habe ich erkannt, dass Parlamentarismus und Demokratie einen hohen Stellenwert sowohl im politischen Geschehen und als auch im gesellschaftlichen Leben einnehmen. Das Institut für Parlamentarismus und Demokratiefragen ist eine wissenschaftliche und zugleich praxisorientierte Einrichtung. Eine der Aufgaben des Instituts ist es, regelmäßig über neue parlamentarische Entwicklungen in Österreich und in anderen demokratischen Ländern zu informieren. Gleichzeitig soll das Institut im Rahmen seiner Möglichkeiten als Servicestelle für Experten, Parlamentarier, Journalisten, Beamte etc. dienen", so Dr. Zögernitz.

Das Institut für Parlamentarismus und Demokratiefragen wird sich nicht nur auf nationale Entwicklungen konzentrieren, sondern auch am internationalen Parkett aktiv sein und mit ähnlichen Einrichtungen in anderen Ländern die Zusammenarbeit suchen. "Zur Unterstützung unserer internationalen Aktivitäten steht dem Institut Dr. Melanie Sully, Politikwissenschafterin an der Diplomatischen Akademie Wien, als Vizepräsidentin zur Seite. Schon in der Gründungsphase unserer neuen Einrichtung haben wir Kontakte ins Ausland geknüpft. Dr. Sully ist gebürtige Britin und war bereits mehrmals für die OSZE als Wahlbeobachterin oder für zahlreiche internationale Konferenzen im Einsatz", so der neue Präsident.

Das Institut wird regelmäßig Kommentare zu aktuellen Entwicklungen auf der institutseigenen Homepage www.parlamentarismus.at veröffentlichen. Gleichzeitig dient die Homepage auch als Infoplattform für alle Interessierten. "Schon alleine der Umstand, dass bisher der Begriff Parlamentarismus im Internet keine Verwendung fand, zeigt, dass Österreich in der Frage der Demokratieforschung und inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Parlamentarismus Aufholbedarf hat", schloss der Präsident des Instituts für Parlamentarismus und Demokratiefragen, Prof. Dr. Werner Zögernitz.

Das Institut wurde als Verein samt Statuten beim Bundesministerium für Inneres registriert sowie genehmigt und wird durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoren finanziert.
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