ORF-RSO Wien mit österreichischer Erstaufführung von Jelena Firssowas "The Garden of Dreams"

Wien (OTS) - Fünf Konzerte stehen im April auf dem Programm des ORF-RSO Wien: im Wiener Konzerthaus Hector Berlioz‘ "La Damnation de Faust" (2.4.), die österreichische Erstaufführung von Jelena Firssowas "The Garden of Dreams" (24.4.) und ein Jeunesse-Konzert für Kinder (26.4.), eine "Klassische Verführung" im ORF-RadioKulturhaus (22.4.) und im Wiener Musikverein Werke von Darius Milhaud, Sergej Prokofjew und Alexander Skrjabin (17.4.).

"Dieses wunderbare Buch fesselte mich sofort. Ich trennte mich nicht mehr davon und las dauernd darin: bei Tisch, im Theater, auf der Straße, überall", notierte Hector Berlioz, nachdem er im Frühjahr 1828 Goethes "Faust I" gelesen hatte. Unmittelbar unter diesem Eindruck entstanden die "Acht Szenen aus Goethes Faust". Fünfzehn Jahre später erweiterte Berlioz die Komposition zur "Dramatischen Legende" und griff dabei auch auf andere Textfassungen zurück. Sein opernhafter "Faust", der in dieser konzertanten Aufführung in Starbesetzung geboten wird, endet mit einem packenden Höllenritt, der musikalisch furios Fausts Verdammung besiegelt. Das RSO Wien und sein Chefdirigent Bertrand de Billy bringen das Werk im Wiener Konzerthaus am 2. April ab 19.30 Uhr zur Aufführung - mit Olga Borodina (Margarethe), Ildar Abdrazakov (Mephistopheles) und Ramón Vargas (Faust). In Ö1 wird der Konzertmitschnitt am 18.4. ab 19.30 Uhr ausgestrahlt.

Am 17. April spielt das RSO Wien ab 19.30 Uhr im Wiener Musikverein. Am Pult ist Dmitrij Kitajenko zu erleben, der das Orchester jüngst erfolgreich auf einer Japan-Tournee geführt hat. Auf dem Programm stehen Darius Milhauds "La Création du monde", basierend auf afrikanischen Volksmärchen und inspiriert durch die Musik in den Jazzclubs Harlems, Sergej Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 mit der Pianistin Elisabeth Leonskaja und "Le Divin Poème" von Alexander Skrjabin. Ö1 sendet das Konzert am 3.5. ab 19.30 Uhr.

"À la russe" ist das Motto des RSO Wien am 24. April ab 19.30 Uhr im Wiener Konzerthaus: Zum 100. Geburtstag von Dmitrij Schostakowitsch komponierte die in England lebende Jelena Firssowa "The Garden of Dreams", ein schattenhaftes Stück, das musikalische Traumgärten evoziert und nun als österreichische Erstaufführung zu erleben ist. Tugan Sokhiev, der international überaus erfolgreiche Vertreter einer jungen russischen Dirigentengeneration, kombiniert Firssowas Stück mit den "Symphonischen Tänzen" des späten, "amerikanischen" Sergej Rachmaninow. Davor eröffnet die Violinistin Viktoria Mullova ganz andere musikalische Regionen, wenn sie Sergej Prokofjews zweites Violinkonzert interpretiert. Der Konzertmitschnitt ist in Ö1 am 8.5. ab 19.30 Uhr zu hören.

Zwei Tage davor wird im ORF-RadioKulturhaus die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer "Klassischen Verführung" mit Wilhelm Sinkovicz und Tugan Sokhiev die "Symphonischen Tänze" von Rachmaninow und ihre Geschichte näher kennenzulernen. Die "Klassische Verführung" am 22. April im ORF-RadioKulturhaus beginnt um 19.30 Uhr. In Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat findet am Vormittag (11.00 Uhr) auch eine Schülervorführung statt.

Ein "Jeunesse"-Konzert für ein Publikum ab neun Jahren steht am 26. April im Wiener Konzerthaus ab 11.00 Uhr auf dem Programm. Das RSO Wien unter Dirigent Johannes Wildner präsentiert symphonische "Wasserspiele", die zu Johann Strauß’ "Blauer Donau" und mit Claude Debussy aufs hohe Meer hinaus führen. Für Moderation und Konzept zeichnen Burgschauspieler Markus Hering und seine Tochter Gretchen verantwortlich. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter http://rso.orf.at (ih)

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