Kunst für den "Führer" - Hitlers Vermeer

Akten im Wiener Stadt- und Landesarchiv

Wien (OTS) - Das Wiener Stadt- und Landesarchiv verwahrt
Unterlagen, die es ermöglichen, die Herkunft eines der berühmtesten Werke des Kunsthistorischen Museums nachzuzeichnen: von Jan Vermeers Werk "Die Malkunst".

In einem 1952 (!) gegen Adolf Hitler angestrengten Volksgerichtsprozess wurde die Frage behandelt, ob der "Führer" Privatvermögen besaß. Das damit gemeinte Vermögen bestand aus dem Vermeer, welcher aus dem Familienbesitz der Familie Czernin stammte und 1940 um eine sehr ansehnliche Summe von Jaromir Czernin-Morzin an Adolf Hitler verkauft wurde. "Die Malkunst" sollte ein Glanzstück des in Linz geplanten "Führermuseum" werden. Daraus wurde bekanntlich nichts. Nach 1945 stand das Bild im Mittelpunkt zahlreicher Verfahren und Prozesse. Es fiel schließlich an die Republik Österreich und gelangte in das Kunsthistorische Museum, wo es seit 31. März 2009 ein zentrales Exponat in der Ausstellung "Raum im Bild. Interieurmalerei 1500 bis 1900" darstellt.

o Mehr dazu: www.wien.gv.at/kultur/archiv/geschichte/vermeer.html

(Schluss) red

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