Mikl-Leitner: In NÖ ist Kindergarten längst Bildungsgarten

NÖ Erfolgskonzept der interkulturellen Pädagogik

St. Pölten (NÖI) - "Bundesministerin Schmied soll nicht den Fehler machen und alle Bundesländer in einen Topf werfen und Niederösterreich mit Wiener Verhältnissen vergleichen. Denn sobald die Unterrichtsministerin den Mund aufmacht, spricht sie von Wien und projiziert die Bundeshauptstadt auf ganz Niederösterreich. Ich möchte mir Niederösterreich und die vorbildliche Arbeit, die die gut ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen in den NÖ Kindergärten Tag täglich leisten, nicht schlecht reden lassen", so VP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Die Forderung von Bundesministerin Schmied, den Kindergarten zu einem Bildungsgarten mit pädagogisch geschultem Personal zu machen, ist in Niederösterreich längst gelebte Realität. Denn in Niederösterreich beginnt die sprachliche Frühförderung mit dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten und somit seit Herbst 2008 schon mit 2,5 Jahren. "Denn wir wissen, je früher die Sprachförderung beginnt, desto größer der Erfolg bei den Kindern und desto besser funktioniert letztlich auch die Integration", erklärt Mikl-Leitner.

Während Wien mit Deutsch-Kursen Kinder nicht deutscher Muttersprache fit für Deutsch machen wollen, setzt Niederösterreich auf ein Erfolgskonzept, nämlich auf die interkulturelle Pädagogik. So sind in Niederösterreich interkulturelle Mitarbeiterinnen in Kindergärten tätig, die die Kindergartenpädagoginnen in der integrativen und spielerischen Sprachförderung unterstützen. Dadurch entsteht eine vorbildliche Win-Win-Situation, so lernen die Kinder nicht deutscher Muttersprache die deutsche Sprache und Kinder mit deutscher Muttersprache bekommen die Chance andere Kulturen kennen zu lernen. Dass Niederösterreich damit auf dem richtigen Weg ist, beweist einfach die Tatsache, dass andere Bundesländer unserem Vorbild gefolgt sind, und wir auch seitens der Europäischen Union mit dem Europasiegel für innovative Sprachprojekte ausgezeichnet wurden.

Ein wesentlicher Grund, warum es in Niederösterreich kaum Probleme des Beherrschens der deutschen Sprache beim Eintritt in die Schule gibt ist, dass in Niederösterreich der Kindergarten am Vormittag bereits seit Jahrzehnten gratis ist und somit 98 Prozent aller 5-6-Jährigen den Kindergarten besuchen.

"BM Schmied lade ich gerne ein, sich am Erfolgskonzept Niederösterreichs zu orientieren und sich in Niederösterreich umzusehen, um sich von der pädagogischen Qualität der NÖ Landeskindergärten, als Bildungsgärten zu überzeugen", so Mikl-Leitner.

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