Prähauser zu ORF: "Dürfen Privatisierung nicht zulassen"

"Haben Aufgabe, den ORF zu unterstützen"

Wien (SK) - Die Politik habe "dafür zu sorgen, dass der ORF aus
der täglichen Diskussion herauskommt", in die ihn beispielsweise das BZÖ gebracht habe. Klar sei auch: "Der ORF darf nicht krank geredet werden und wir dürfen eine Privatisierung nicht zulassen", so SPÖ-Nationalratsabgeordneter Stefan Prähauser am Dienstag im Nationalrat. "Wir haben die Aufgabe, den ORF zu unterstützen, und müssen schauen, dass die Einnahmen, die er hat, einer Verwendung zugeführt werden, die dem ORF das Überleben ermöglicht", so Prähauser. ****

Der Rechnungshof "listet ganz klar auf, wo man das Denken ansetzen sollte", daher müsse man "gemeinsam dafür sorgen, dass dort auch nachgedacht wird. Dann können wir dem ORF helfen", betonte Prähauser. Der SPÖ-Nationalratsabgeordnete bekräftigte weiters: "Wir bekennen uns zum dualen System, wir wollen öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen, und wollen aber auch Private, die entsprechend in die Lage versetzt werden, zu arbeiten." Staatssekretär Josef Ostermayer sei ein "Kompliment" zu machen: "Seit er im Amt ist, bekommen private Radio- und Fernsehbetreiber wieder das Gefühl, verstanden zu werden. Danke dafür", unterstrich Prähauser.

Prähauser verwies abschließend auf die "Eigenverantwortung" des ORF und regte an, dass der ORF "darüber nachdenken sollte, ob er auf allen Hochzeiten tanzen muss und auf manchen Hochzeiten nicht andere Berichterstatter vielleicht effizienter und kostengünstiger sind." (Schluss) mb

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