Lapp: SPÖ für unabhängigen ORF als Leitunternehmen mit Pluralität

Anregungen des Rechnungshofes werden bereits nachgekommen

Wien (SK) - "Wir sind für ein starken und unabhängigen ORF als Leitunternehmen im Medienmarkt, der sich am öffentlichen Interesse und an der Pluralität orientiert", betonte SPÖ-Rechnungshofsprecherin Christine Lapp am Dienstag in der Nationalratsdebatte zum ORF. Den Anregungen des Rechnungshofes zur Struktur und zur Weiterentwicklung des ORF werde bereits nachgekommen, betonte die SPÖ-Rechnungshofsprecherin. In Richtung Oppositionsparteien stellte Lapp klar, dass sich Bundeskanzler Faymann für eine Verkleinerung des Stiftungsrates aussprach und gegen das Nominierungsrecht von Parteien und Regierung. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates soll durch eine Wahl ermittelt werden. ****

Der Rechnungshof gab an, so Lapp, dass die Gesamtstrategie des ORF überlegt werden sollte, "die Vorarbeiten dazu haben bereits begonnen". Ebenso werden für die empfohlenen Änderungen in der Personalstruktur - u.a. weniger Führungskräfte - und auch für die Neuorganisation des Marketings bereits Vorarbeiten geleistet. Dies werde auch vom Rechnungshof begrüßt, so Lapp.

"Der ORF ist Leitunternehmen bei den Angeboten und für die ZuseherInnen spiegelt sich Österreich im ORF wieder", machte Lapp deutlich, die weiters darauf hinwies, dass der ORF "ein wichtiger Angelpunkt für Identität und Heimat" sei. Zudem sei die Reichweite des ORF wesentlich größer als die der anderer öffentlichen Sendern in Europa, so Lapp. (Schluss) df

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007