Vilimsky: ORF - als identitätsstiftendes Merkmal - muss eine Zukunft haben

Regierung offenbar nur daran interessiert, wie man sich die Führungsgremien des ORF am besten herrichtet

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Harald Vilimsky kritisierte die Pläne der Bundesregierung zum stark in die Misere geratenen ORF als schlichtweg "undemokratisch". Zudem würden Faymann und Ostermayer nicht ihre Stimme erheben, wenn in der Führungsetage des ORF ohne Ende abkassiert werde. Der Informations-und der Programmdirektor hätten jeweils eine halbe Million Abfertigung kassiert, und das obwohl sie mehr als schlechte Spuren in ihrem Wirken hinterlassen hätten. Das sei durchaus als "unanständig" zu bezeichnen.

Dass aus Regierungskreisen kein Wort zur Bewahrung der öffentlich-rechtlichen Qualität des ORF zu vernehmen sei, sonder eher nur ein "wie richten wir uns die Führungsgremien des ORF her", kritisierte Vilimsky scharf. Aus diesem Grund zeigte er sich sehr erfreut, dass nun alle drei Oppositionsparteien einen Grundkonsens gefunden hätten, dagegen anzulaufen. Es müsse jetzt alles unternommen werden, damit der ORF als identitätsstiftendes Merkmal Österreichs eine Zukunft habe.

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