Leitner / Scheele: Nulllohnrunde ist das falsche Signal

Die Kaufkraft der ArbeitnehmerInnen darf nicht geschwächt werden

St. Pölten (OTS) - "Eine Nulllohnrunde ist das falsche Signal, sowohl bei privaten Unternehmen, als auch im öffentlichen Dienst", ist sich das SPÖ-Team in der NÖ Landesregierung, LHStv. Dr. Sepp Leitner und LRin Mag. Karin Scheele, einig: "Wenn die Menschen weniger Geld bekommen, haben auch die Unternehmen Probleme. Die Kaufkraft muss unbedingt erhalten bleiben!" Viele Menschen seien bereits jetzt gezwungen, einen großen Teil ihres Einkommens in Mieten und in den Bedarf für das tägliche Leben zu investieren. "Die Armutsgefährdung ist sehr hoch, viele können von ihren Einkommen nicht leben", warnt Scheele.

Es sei genauso wenig im Interesse der ArbeitnehmerInnen wie im Interesse der Wirtschaft, wenn mit Nulllohnrunden zum weiteren Sinken der Kaufkraft beigetragen und damit eine Spirale nach unten in Gang gesetzt werde, so Leitner. Die Rolle des Inlandskonsums sei in wirtschaftlich schwierigen Zeiten noch viel wichtiger. Nulllohnrunden oder Lohnrundenverschiebungen könnten negative Auswirkungen darauf haben: "Durch die hohe Inflationsrate würden die ArbeitnehmerInnen einen Reallohnverlust hinnehmen müssen", so Leitner abschließend:
"Die Erhöhung der Kollektivverträge erfolgt immer nach der bewährten Regel 'Inflation und Produktivitätsfortschritt'. Die Verhandlungen sind Sache der Sozialpartner - die Gewerkschaften werden die Verhandlungen auch heuer wieder in bewährter Form führen, um zu einem akzeptablen Ergebnis für ArbeitnehmerInnen und Unternehmen zu kommen."

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