Kräuter: Krise nicht auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen austragen

Klares "Nein" zu Lohnverzicht und Nulllohnrunde

Wien (SK) - SPÖ-Bundgeschäftsführer Günther Kräuter kann den erneut aufgekommenen Vorschlägen, ArbeitnehmerInnen sollen auf ihren Lohn verzichten, nichts abgewinnen. Kräuter stellt im Zusammenhang mit permanenten Anläufen der IV gegen die Arbeitnehmer für die SPÖ klar, dass die Einkommenssituation der Bevölkerung aus Gerechtigkeits-, Fairness- und konjunkturpolitischen Gründen nicht verschlechtert werden dürfe. Kräuter: "Die arbeitende Bevölkerung hat die Krise weder verschuldet noch herbeigeführt, die Forderung, die Zeche dafür zu bezahlen, wird strikt zurückgewiesen." Offensichtlich betreibe die IV reine Lobbyingpolitik ohne über den eigenen Tellerrand zu schauen. Kräuter spricht sich damit ebenso klar gegen einen Lohnverzicht, wie gegen eine Nulllohnrunde aus. ****

Die Bundesregierung, allen voran Bundeskanzler Werner Faymann, sei ihrer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung nachgekommen und habe in Rahmen der Steuerentlastung 3,2 Milliarden Euro in die Stärkung der Kaufkraft investiert, so Kräuter. Dass die Industriellenvereinigung keine anderen Vorschläge in Zeiten der Krise habe, als den MitarbeiterInnen ihre Löhne zu kürzen, lasse er, Kräuter, nicht gelten. Die SPÖ sieht sich mit weiten Kreisen der ÖVP auf einer Linie, da nicht nur Vizekanzler Pröll und Wirtschaftsminister Mitterlehner den Forderungen der IV eine klare Absage erteilt haben. Auch von Seiten der Wirtschaftskammer und anderen Wirtschaftstreibenden wurde klar signalisiert, dass einer Nulllohnrunde keineswegs zuzustimmen ist. (Schluss) alu

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