FP-Schock: Entzug der Kinderbeihilfe bei Verweigerung der Sprachförderung gefordert

1:1-Modell ohne Verpflichtung und Sanktionen völlig zahnlos

Wien, 31-03-2009 (fpd) - Den Entzug der Kinderbeihilfe als
Sanktion, wenn die angebotene Sprachförderung im letzten Kindergartenjahr von Eltern mit Migrationshintergrund nicht angenommen wird, fordert heute der Klubobmann der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock. Solange das 1:1-Modell für Migrantenkinder nicht verpflichtend eingeführt werde, sei dieses völlig zahnlos und es werde auch zu keiner Verbesserung der Situation kommen. Es könne nicht sein, dass wenn bei einem Kind Mängel sprachlicher und sozialer Natur festgestellt werden, dieses trotzdem keine Fördermaßnahmen in Anspruch zu nehmen braucht, weil sie nur auf freiwilliger Basis angeboten werden. Hier müsse ein Zwang bestehen! Die Eltern müssen in ihre Pflicht genommen werden.

Daher wiederhole die FPÖ ihre Forderung nach einem verpflichtenden Integrationsjahr für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache, um Deutsch, aber auch um die Fähigkeit zu erlernen, sich in das soziale Umfeld zu integrieren. Werde die Verpflichtung seitens der Eltern nicht wahrgenommen, müsse dies den Entzug der Kinderbeihilfe zur Folge haben, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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