ÖAAB-Tamandl: Rote AK-Spitze gibt 12 Mal soviel Geld für 'Zuwendungen' aus als für die eigenen MitarbeiterInnen

Nur 0,2 % des Budgets für Lehrlinge und Jugendschutz

Wien (ÖAAB Wien) - "Es ist schön und gut, wenn der Herr Tumpel von Unternehmen die Aus- und Fortbildung einfordert, scheint dabei aber völlig zu vergessen, dass er seinen eigenen Mitarbeitern nicht einmal 0,5% des Budgets dafür zur Verfügung stellt", so Gabriele Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter für die Wiener AK-Wahlen. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag hervorragende Arbeit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieser Stadt, die sich mit Sicherheit nicht immer einfach gestaltet . Es steht den ArbeitnehmerInnen in der AK zu, dafür auch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen zu können", fordert Tamandl.

Bei der Forderung der Ausbildungsgarantie für Jugendliche könne Sie den AK-Präsidenten nur unterstützen, weise aber darauf hin, dass auch dieser Punkt im AK-Budget - insgesamt über 94 Mio. Euro - nicht den Stellenwert habe, den unsere Zukunft, die Jugend, haben sollte:
"Nicht einmal 0,2% stehen für Lehrlinge und Jugendschutz zur Verfügung!" so Tamandl.

Dass im Gegensatz dazu die Rote AK-Spitze mehr als 5,2 Millionen Euro für die Bejubelung der eigenen Taten verschwende, sei eine Frechheit, so ÖAAB-Tamandl. "Das ist mehr als 12 Mal soviel, wie FSG-Tumpel für die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter zur Verfügung stellt!" Noch einmal soviel - also weitere 5,2 Mio. Euro - fließe in 'Zuwendungen, Unterstützungen und andere Betreuungskosten‘. "Wo bleibt da die Prioritätensetzung in der eigenen 'Firma', Herr Präsident?", stellt Tamandl abschließend.

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