VP-Leeb: "Brauner in der PR-Falle"

Wien seit mehr als 10 Jahren österreichisches Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum

Wien (VP-Klub) - "Wie man Versäumnisse als Meilensteine in der Wirtschaftspolitik verkaufen kann, beweist einmal mehr Stadträtin Brauner. Sie ruft ein Rekordjahr für internationale Ansiedlungen in Wien aus, tappt damit geradewegs in die PR-Falle und schmückt sich mit fremden Federn", betont ÖVP Wien Stadträtin Isabella Leeb.
Von den rund 440 internationalen Unternehmen, die sich in Wien seit 2004 angesiedelt haben, gehen rund 90 % auf Aktivitäten der zum Wirtschaftsministerium resortierenden Austrian Business Agency zurück. Der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds hingegen verharrt in vornehmer Zurückhaltung - das ist gerade in der derzeit schwierigen Situation gelinde gesagt zu wenig, so Leeb weiter.

Fakt ist: Wien leidet im Vergleich mit den anderen Bundesländern an einer latenten Wachstumsschwäche und liegt im Bundesländerdurchschnitt am peinlichen vorletzten Platz.

Fakt ist: Wien liegt als Produktionsstandort im nationalen Vergleich weit abgeschlagen ungefähr auf der Hälfte des Mittelwertes!

Fakt ist: Der Industrieproduktionsanteil Wiens ist seit 1995 permanent rückläufig.

Fakt ist: Die Exporttätigkeit liegt ebenfalls unter dem Österreich-Schnitt und ist entgegen dem Trend in anderen Bundesländern seit 2004 rückläufig.

"Wie man diese Fakten einfach außer acht lassen und ein Rekordjahr für die Attraktivität Wiens als Wirtschaftsstandort ausrufen kann, bleibt jedem wirtschaftlich denkenden Menschen schleierhaft", so Leeb weiter. Und abschließend: "Wenn schon die Wirtschaftspolitik der SPÖ Wien überhaupt nicht funktioniert, dann wenigstens die PR-Maschinerie im Roten Wien. Die Realitäten sehen leider anders und sehr traurig aus. Es wird Zeit für einen Neustart, damit in Wien was weitergeht!"

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