Mölzer: 500 tote Flüchtlinge zeigen Handlungsbedarf auf

Menschliche Tragödien müssen durch Stopp von illegaler Zuwanderung verhindert werden

Wien (OTS) - "Es ist eine menschliche Tragödie, die jeden mitnimmt und jeden berührt", stellt der freiheitliche EU-Spitzenkandidat und EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zum bedauerlichen Untergang von zwei Flüchtlingsbooten auf dem Weg von Nordafrika nach Italien fest, wo nach derzeitigem Stand 500 Flüchtlinge als vermisst gelten.

"Um solche furchtbaren Tragödien einerseits im Sinne der Flüchtlinge, andererseits aber auch im Sinne einer restriktiven Zuwanderungspolitik zu verhindern, ist dringend Handlungsbedarf seitens der Europäischen Union, aber auch seitens der einzelnen Mitgliedsstaaten gegeben", so der freiheitliche EU-Mandatar. Man müsse sich am Beispiel Italiens orientieren, wo ab 15. Mai 2009 ein bilaterales Abkommen mit Libyen in Kraft trete, welches auch die Verhinderung von illegaler Flucht, bzw. die rigorose Kontrolle der Küste durch Libyien beinhalte.

"Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten sind dazu aufgerufen, dafür zu sorgen, dass durch bi- und multilateralen Abkommen die nordafrikanischen Mittelmeerküsten für illegale Flüchtlinge und deren Schlepper dicht gemacht werden", verlangt Mölzer sofortiges Handeln. "Darüber hinaus muss es in Nordafrika dringend Auffangzentren für Flüchtlinge geben, die verhindern, dass Menschen Leib und Leben riskieren, um auf dem Seeweg nach Europa zu gelangen, außerdem wären dringen Rückübernahmeabkommen mit afrikanischen Ländern - gekoppelt an Entwicklungshilfe - vonnöten, um den illegalen Flüchtlingen klar zu machen, dass eine Flucht nach Europa aus wirtschaftlichen Gründen nicht zielführend ist", so Mölzer abschließend.

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