FPÖ-Haimbuchner: "Darabos täuscht Öffentlichkeit bei Eurofighterkosten!"

Republik verzichtete auf Leistungen in viel größerer Höhe als 250 Mio.

Wien (OTS) - "Verteidigungsminister Darabos versucht die Öffentlichkeit in Bezug auf Ersparnisse bei den Eurofighterkosten zu täuschen. Der Rechnungshof hat im Sommer 2008 in seinem Bericht bestätigt, dass die Republik Österreich und damit der österreichische Steuerzahler auf Leistungen verzichtet hat, welche einen höheren Wert hatten als die 250 Millionen Euro, die nun überwiesen wurden", reagierte heute FPÖ-Rechungshofsprecher und Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner auf die entsprechenden Aussagen von Darabos.

"Zudem hat die Eurofighter GmbH die zeitliche Frist zur Überweisung der 250 Millionen Euro voll ausgeschöpft und damit sind der Republik 20 Millionen Euro an Zinsen entgangen, wie der Rechnungshof errechnet hatte. Diese Fehlleistung auf Kosten der Steuerzahler steht exemplarisch für das Verhandlungsgeschick von Darabos", so der FPÖ-Rechnungshofsprecher weiter.

"Da sich der Stückpreis für weniger leistungsfähigere Eurofighter von 109 Millionen Euro auf 114 Millionen Euro erhöht hat, kann nicht von einem Erfolg von Darabos gesprochen werden. Wenn nicht aus politischen Gründen ein Ergebnis bis zum Ende des damaligen Untersuchungsausschusses hätte erzielt werden müssen, hätten längere Verhandlungen unter Beiziehung von Experten dem Steuerzahler mehr erbracht. Außerdem werden die Betriebskosten der 15 Eurofighter 2.790 Millionen Euro ausmachen und nicht wie zuvor behauptet 1.500 Millionen Euro für 18 Stück. Die 1,3 Milliarden Euro Mehrkosten in den nächsten 30 Jahren werden das Verteidigungsbudget massiv belasten und das Heer an den Rande des Zusammenbruchs führen. Verantwortlich dafür sind die Verteidigungsminister Scheibner, Platter und Darabos", schloss Haimbuchner.

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