Findeis: Endlich mehr Personal für Niederösterreichs Polizei

Anstieg der Kriminalität sonst nicht zu stoppen

St. Pölten, (SPI) - "Die wirklichen Kriminalitätszahlen auf den Tisch und endlich mehr Personal für Niederösterreichs Polizei", fordert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, angesichts der weiter dramatisch ansteigenden Kriminalität in Niederösterreich. Die VP-Innenminister haben durch den fahrlässigen Personalabbau der vergangenen Jahre auch in unserem Bundesland ein Sicherheitsvakuum geschaffen, ebenso erfolgte auf die Öffnung der Schengengrenzen ein zusätzlicher Anstieg der Kriminalität. Die sicherheitspolitischen Aufgaben und die Kriminalitätsbekämpfung können von den Beamtinnen und Beamten aufgrund der in den letzten Jahren erfolgten Personalkürzungen kaum mehr bewältigt werden. Wenn wir die Situation der ‚importierten Kriminalität’ aus unseren EU-Nachbarländern nicht in den Griff bekommen, so droht der Bevölkerung weiterhin zunehmender Schaden", sieht Findeis auch die Notwendigkeit nach einer neuen "Schengen-Sicherheitsoffensive".****

"Nach wie vor gibt es massive Mängel bei der Sicherheitspolitik, an allen Enden und Ecken fehlt es an Personal und Ausrüstung. Allein in Niederösterreich fehlen zumindest 500 Beamtinnen und Beamten, wir brauchen mehr Polizei auf der Straße und mehr Streifenfahrten am Tag und in der Nacht. Eine Verringerung von Delikten und Verbrechen kann nur über den Weg einer verstärkten Prävention durch erhöhte Präsenz von PolizistInnen erreicht werden. Ebenso müssen die Kräfte der Schleierfahndung in den Grenzregionen verstärkt werden. Dort helfen nur Abschreckung und strengste Kontrollen. Nur damit können wir die ausufernden generalstabsmäßig durchgeführten Beutezüge, vor allem ausländischer Banden, stoppen. Auch die VPNÖ wäre endlich gefordert, sich für mehr Sicherheit für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher einzusetzen. Das ewige ‚Leugnen’ und ‚Gesundbeten’ eines VPNÖ- Unsicherheitssprechers Karner sollte endlich einmal in eine konkrete Arbeit münden", so Findeis.
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