Richtig gut: Neuer "Soko Kitzbühel"-Film "Ein falsches Leben" präsentiert

Dienstbeginn für neuen "Soko Cop" Seeböck - ab Mai 2009 vor der Kamera

Wien (OTS) - "Es ist ziemlich aufregend, einen Fernsehfilm auf
einer Leinwand zu sehen. Und das Schöne ist, dass er auch auf der Leinwand funktioniert", freute sich Regisseur Olaf Kreinsen gestern Abend bei der Präsentation einer neuen Spezialfolge der "Soko Kitzbühel" im Kitzbüheler Filmtheater. Diesmal werden die smarten Alpensheriffs Karin Kofler (Kristina Sprenger) und Klaus Lechner (Andreas Kiendl) mit dem mysteriösen Mordfall an einem jungen Genforscher und mit "einem falschen Leben" - so auch der Titel der Episode, die Olaf Kreinsen nach einem Drehbuch von Martin Ambrosch in Szene setzte - konfrontiert. Die sechste Spezialfolge der erfolgreichen TV-Serie steht traditionellerweise in der Karwoche - am Dienstag, dem 7. April 2009, um 20.15 Uhr in ORF 1 - auf dem Programm. Die Kinopremiere des "Soko Kitzbühel"-Specials, zu der Cine Tirol, der Tourismusverband Kitzbühel, die produzierende beo-Film und der ORF am Montag, dem 30. März, ins Kino Kitzbühel geladen hatten, feierten rund 120 geladene Gäste - mittendrin Kristina Sprenger mit Ermittlerkollege Andreas Kiendl, Sprengers Serienpapa und "Haubenkoch" Heinz Marecek mit "Gräfin" Andrea L'Arronge, "Pathologin" Christine Klein und "Inspektor" Ferry Öllinger sowie Regisseur Olaf Kreinsen und Produzent Helmuth Dimko. "Ein 90-Minüter ist immer anders, weil man die Handlungsstränge besser erzählen kann und auch die Zeit da ist, um den Hauptcast ein bisserl menscheln zu lassen. Wir hatten einen tollen Cast und man merkt, dass jeder richtig spielen durfte", zeigte sich Kristina Sprenger im Anschluss an die Kinopremiere begeistert.

Mittendrin: Der neue "Soko Kitz"-Cop Jakob Seeböck

Neben der Präsentation des neuen "Soko Kitzbühel"-Specials nutzte das Team auch die Gelegenheit, um Neo-Cop Lukas Roither alias Jakob Seeböck der versammelten Presse vorzustellen. Seeböck stößt ab Mai 2009 als neuer Kommissar zum "Soko Kitzbühel"-Team und folgt auf seinen Vorgänger Klaus Lechner (Andreas Kiendl), der aus privaten Gründen das Team verlässt. Für Jakob Seeböck ist es seine erste Serienhauptrolle: "Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und fühle mich auch schon sehr gut aufgenommen."

"Die Fußstapfen sind groß, aber ich freue mich auf die Herausforderung!"

An der Seite der erfahrenen Kollegin Karin Kofler tritt Roither seine erste vollwertige Stelle als Kriminalbeamter an, denn schließlich hat der gebürtige Linzer - nach seiner Grundausbildung und einem Jahr Wachzimmerdienst - bisher erst vier Jahre Erfahrung als Sicherheitswachebeamter. "Ich freue mich, während der Dreharbeiten dazuzulernen und mich in meine Rolle einzuleben", erzählt Jakob Seeböck im Rahmen der Präsentation und meint weiter über seinen Vorgänger Andreas Kiendl: "Er hat Schuhgröße 45 - das heißt, ich muss mich anstrengen, denn die Fußstapfen sind groß, aber ich freue mich auf diese Herausforderung." Und auch seine zukünftige Kollegin Kristina Sprenger freut sich auf den Neuen: "Es ist zwar bedenklich für meine Person, dass ich jetzt schon den dritten Partner bekomme, aber ich freue mich darauf." Über den Abschied von Kiendl meint Sprenger weiter: "Ich hab' ein lachendes und ein weinendes Auge. Einerseits wird es spannend, sich wieder auf eine neue Person einzustellen, andererseits habe ich mit Andreas sehr viel Spaß gehabt - man lernt sich ja im Laufe der Zeit sehr gut kennen - und er konnte mich immer gut zum Lachen bringen, ich hoffe Jakob kann da in seine Fußstapfen treten." Ratschläge für seinen Nachfolger hat Kiendl keine parat, nur eines möchte er Seeböck mitgeben: "Für seinen Rolle brauch ich ihm keinen Rat geben. Aber: Die Neugierde des Schauspielers kann man in eine Kommissarenrolle extrem gut mitnehmen und das ist sehr schön." Über seinen Ausstieg meint Kiendl weiter: "Ich hab' drei Jahre hier verbracht und das war ein idealer Zeitrahmen für mich. Außerdem hat es mir Tirol als Urlaubsland nähergebracht, aber jetzt freue ich mich auch wieder auf meine Wiener Wohnung."

Marecek: "Wir gehören schon zum Stadtbild von Kitzbühel"

Als zweite Heimat bezeichnet vor allem "Gräfin" Andrea L'Arronge (auch in "Inga Lindström: Wiedersehen in Eriksberg" am 1. April um 20.15 Uhr in ORF 2) Kitzbühel: "Ich lebe schon sehr lange in Kitzbühel, war auch schon als Kind mit meinen Eltern hier, Kitzbühel ist für mich ein zweites Zuhause. Ich habe hier auch meinen Mann kennengelernt - somit ist Kitzbühel für mich Schicksal. Das Einzige, was sich verändert hat, seitdem ich hier arbeite, ist, dass ich hier nicht mehr die Andrea bin, sondern die Gräfin." Und "Haubenkoch" Heinz Marecek ergänzt: "Wir gehören schon zum Stadtbild von Kitzbühel. Ich kannte Kitzbühel vor Drehbeginn kaum, ich hab hier 1982 einen Film gedreht - und 20 Jahre später ist das hier ausgebrochen. Überall, wo man reinkommt, wird man erkannt - somit wird Kitzbühel automatisch zur zweiten Heimat."

Mehr zum Inhalt von "Ein falsches Leben"

Als der bekannte Genforscher Dr. Alexander Schwenter auf dem Bauernhof seiner Tiroler Adoptiveltern (Johanna Liebeneiner, Vitus Zeplichal) erschossen aufgefunden wird, steht die Soko Kitzbühel zunächst vor einem Rätsel. Eine Telefonnummer, die Dr. Schwenter unmittelbar vor dem Mord von seinem Handy aus gewählt hatte, bringt die Ermittler dann auf eine brauchbare Spur. Diese führt zu Franz Koch (Matthias Habich), den Gründer, Eigentümer und Betreiber der "Koch-Supermärkte", zu dessen Frau, der Psychiaterin Dr. Andrea Koch (Daniela Ziegler), und deren gemeinsamen Sohn Konstantin (Marek Harloff). Alexander Schwenter hat - so stellt sich heraus - zu Lebzeiten ausgerechnet an dem von Koch senior gestifteten Koch-Institut geforscht - gemeinsam mit Dr. Renate Pock (Sandra Borgmann), die mit Konstantin liiert ist. Gemeinsam waren sie auf der Suche nach einem genetischen Auslöser für Depressionen. Eine Krankheit, an der Franz Koch leidet - eine Krankheit, an der Millionen Menschen weltweit leiden. Im Rahmen ihrer Ermittlungen erfahren die Soko-Kommissare Karin Kofler (Kristina Sprenger) und Klaus Lechner (Andreas Kiendl) von den Schwenters, dass Christine Peherstorfer (Krista Posch), die leibliche Mutter von Alexander, ihr Kind unmittelbar nach der Geburt zur Adoption freigegeben und danach nie mehr den Kontakt zu ihm gesucht hat. Ein mysteriöser Einbruch und ein weiteres Gewaltverbrechen ergeben schnell ein überaus komplexes Gesamtbild hinsichtlich möglicher Täter und Motive. Aber vor allem erhalten die Beamten freien Blick in die tiefsten menschlichen Abgründe und gelangen zur Erkenntnis, dass Familie immer nur das ist, was man dafür hält.

Neben dem bewährten Stammensemble standen einmal mehr zahlreiche prominente Gäste für ein "Soko Kitzbühel"-Special vor der Kamera. In eine Episodenhauptrolle ist u. a. Charaktermime Matthias Habich ("Silberhochzeit") geschlüpft, der am Karfreitag gleich ein zweites Mal im ORF, und zwar im Familiendrama "Ein halbes Leben" an der Seite von Josef Hader, zu sehen ist. Weiters spielen Daniela Ziegler ("Der Fürst und das Mädchen"), Krista Posch ("Die Bauernprinzessin"), Marek Harloff ("Vergiss Amerika", "Blackout Journey"), Sandra Borgmann ("Tatort"), Vitus Zeplichal und Johanna Liebeneiner.

Dreharbeiten zu Staffel neun auf Hochtouren: 13 neue Krimiabenteuer mit Kommissarenwechsel

Unter der Regie des "Ein falsches Leben"-Machers Olaf Kreinsen laufen seit Anfang März schon die Dreharbeiten zur nächsten, bereites neunten "Soko Kitzbühel"-Staffel auf Hochtouren. Kreinsen setzt die ersten vier von 13 neuen Krimiabenteuern in Szene, in denen Karin, Klaus und ihre Kollegen nicht nur alle Hände voll zu tun haben - von einem Mord an einem Eremiten bis zu einem höchst heiklen Fall rund um das Attentat auf einen berühmten Psychiater, der auch die süditalienische Mafia auf den Plan ruft. Das erfolgreiche Ermittlerteam arbeitet in diesen vier Folgen auch das letzte Mal in dieser Konstellation, denn nach den ersten vier Fällen wird Kommissar-Lechner-Darsteller Andreas Kiendl die "Soko Kitzbühel"-Crew verlassen und Jakob Seeböck wird Kristina Sprengers neuer Kollege. Dem Fernsehpublikum bleibt Andreas Kiendl allerdings noch bis 2010 erhalten, da seine letzten "Soko Kitzbühel"-Einsätze erst dann ausgestrahlt werden.

Auch Staffel neun von "Soko Kitzbühel" ist eine ORF-Koproduktion mit ZDF Enterprise in Zusammenarbeit mit dem ZDF, hergestellt von beo-Film mit Unterstützung von Cine Tirol und Tourismusverband Kitzbühel/Reith/Aurach.

"Seitenblicke Gourmet" mit Ferry Öllinger am 1. April in ORF 2

In einer neuen Ausgabe von "Seitenblicke Gourmet" am Mittwoch, dem 1. April, um 21.50 Uhr in ORF 2 plaudert "Soko Kitzbühel"-Inspektor Ferry Öllinger im Restaurant Herberstein in der Kulturhauptstadt Linz über sein Leben auf der Bühne, vor der Kamera, seine Anfänge als Werbefigur und warum der gebürtige Linzer einer Lebensmittelforschungsgruppe angehört.

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