Schule: Grüne Wien fordern Teamteaching und Reformpädagoik

Jerusalem: Kinder sind die Zukunft Wiens

Wien (OTS) - Die in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "heute" genannten Zahlen zum Anteil an Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache an den Wiener Pflichtschulen, zeigen, dass es einen dringenden Handlungsbedarf gebe, bestätigt die Schulsprecherin der Wiener Grünen Gemeinderätin Susanne Jerusalem: "Schule im alten Trott des Frontalunterrichtes hat ausgedient", es müsse mit den modernen Methoden der Reformpädagogik gearbeitet werden und in jeder Klasse müssen zwei PädagogInnen stehen, damit im Teamteaching-Verfahren unterrichtet werden könne.

Jerusalem warnt davor, pauschal Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache als Problem zu betrachten, "Kinder sind die Zukunft Wiens", so Jerusalem. "Das Problem ist vielmehr das altmodische Schulsystem, das immer noch nicht auf Individualisierung und Vielfalt eingestellt ist. Die Zukunft Wiens hängt zu einem großen Teil davon ab, ob es gelingt, das Schulsystem zu modernisieren." Ein Teil der Wiener Kinder spricht zum Zeitpunkt der Einschulung nicht ausreichend deutsch, um dem Unterricht folgen zu können. Hier gilt es mit dem Kindergartenbesuch für alle Kinder anzusetzen und weit mehr in moderne Unterrichtsmethoden und in mehr Lerpersonal in den Volksschulen zu investieren.

"Viele fortschrittliche PädagogInnen gehen längst neue Wege, sie brauchen die Unterstützung von Unterrichtsministerium und Stadtschulrat", stellt Jerusalem fest. Im übrigen fordere sie einmal mehr einen Aufschwung im Bereich des interkulturellen Lernens, denn der soziale Aspekt müsse eine wesentliche Rolle spielen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002