Förderungen des Österreichischen Filminstituts

Das Österreichische Filminstitut legt die Basis für weitere Erfolge und fördert die Herstellung von acht neuen Kino-Projekten mit insgesamt über 3,3 Mio Euro.

Wien (OTS) - Das erste Quartal des laufenden Jahres ist noch nicht einmal vorbei, und schon haben über 630.000 Besucher österreichische Filme gesehen, allen voran Stefan Ruzowitzkys HEXE LILLI und Wolfgang Murnbergers DER KNOCHENMANN.

Um diesen Trend zu halten und auch weiterhin Vielfalt fürs Publikum auf hohem Niveau im Kino zu ermöglichen, fördert das Österreichische Filminstitut acht neue Filmprojekte, die Ende diesen Jahres und 2010 in die Kinos kommen sollen.

Ein Kult kehrt zurück! KOTTAN soll noch heuer erstmals im Kino ermitteln. Unter der Regie von Peter Patzak und in der Hauptrolle mit Lukas Resetarits als Major Kottan heißt es RIEN NE VA PLUS für die Teilnehmer eines Pyramidenspiels der besonderen Art.

Nach einer Romanvorlage von Thomas Glavinic wird die erste Kino-Komödie unter der Regie von David Schalko gefördert, der zusammen mit Thomas Maurer auch das Drehbuch geschrieben hat. WIE MAN LEBEN SOLL heißt der Film über die 80er Generation.

Auch Regisseur Harald Sicheritz soll heuer ein neues Komödienprojekt mit Hilfe des Filminstituts realisieren. 3-FALTIG erzählt die Geschichte von Jesus Christus, der auf die Erde kommt, um die Apokalypse zu verkünden, aber vom Heiligen Geist daran gehindert wird. In den Hauptrollen sind Christian Tramitz, Roland Düringer und Alfred Dorfer geplant.

Ebenfalls unterstützt wird ein komödiantisches Road-Movie von Regisseur Reinhard Schwabenitzky mit dem Titel FURCHT UND ZITTERN, weiters ein Spielfilmprojekt über GRETE UND GEORG TRAKL vom jungen deutschen Regisseur Christoph Stark.

Gefördert werden außerdem Kino-Dokumentationen über Rudolf Slatin (SLATIN PASCHA - FEUER UND SCHWERT IM SUDAN), Elefanten (LIFE SIZE MEMORIES) und spektakuläre Flugrennen (WINGS OF GLORY - THE HISTORY OF AIR RACING).

Details zu den Förderentscheidungen ab 8.April auf www.filminstitut.at.

Einige viel versprechende Projekte mussten aufgrund der noch unklaren budgetären Situation und mit Blick auf die drei noch ausständigen Antragstermine des Jahres 2009 leider abgelehnt werden. Warum der österreichische Film gerade jetzt mehr Geld braucht, liegt auf der Hand: Es gibt zurzeit, nicht zuletzt aufgrund der großen nationalen und internationalen Erfolge der letzten Zeit, ein Überangebot an qualitativ hochwertigen Projekten. Zugleich stagnieren die Finanzierungskooperationen, vor allem jene mit dem ORF, massiv. Um dies auszugleichen und für eine ausreichend große Schwungmasse an Filmen sorgen zu können, wartet das Filminstitut dringend auf das in Aussicht gestellte Budget von zumindest 20 Millionen Euro.

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Österreichisches Filminstitut
Direktor Mag. Roland Teichmann
Tel.: (+431) 5269730
roland.teichmann@filminstitut.at
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