E-Control: Genug Geld für Investitionen vorhanden

Wien (OTS) - Alleine im Jahr 2007 wurden in die Verteilnetze rund 300 Mio. Euro investiert - Regulator stellt Energiebranche mehr Investitionskapital zur Verfügung als tatsächlich investiert wird

Von Seiten der Regulierungsbehörde E-Control sind Investitionen zur weiteren Sicherung der hervorragenden Versorgung in Österreich ein zentrales Thema. Daher wurden im Rahmen der Anreizregulierung genau jene Mechanismen berücksichtigt, die Investitionen gewährleisten. "Für die notwendigen Investitionen wurden den Netzbetreibern umfassende Mittel im Rahmen der Tarifierung zur Verfügung gestellt, wobei diese nicht einmal zur Gänze eingesetzt wurden", so Walter Boltz, Geschäftsführer der E-Control GmbH.

Für die zweite Regulierungsperiode ab 2010 werden daher den Netzbetreibern ausschließlich die tatsächlich getätigten Investitionen abgegolten - damit soll in Zukunft vermieden werden, dass Konsumenten zahlen, aber keine Verbesserung der Leistung dafür bekommen.

Smart Metering - ökonomische Gesamtbetrachtung zeigt Umsetzungsmöglichkeit innerhalb der nächsten 5-7 Jahre

Aus Sicht der E-Control ist die flächendeckende Einführung von intelligenten Zählern (Smart Meter) gesamtökonomisch darstellbar. Boltz ist davon überzeugt, dass ein flächendeckender Roll out von Smart Metern in den nächsten 5-7 Jahren möglich ist. Voraussetzung dafür ist, dass die Netzbetreiber in diesem Zusammenhang eine koordinierte und abgestimmten Standards folgende Vorgehensweise an den Tag legen. "Wenn die Einführung von Smart Meter in dieser Art und Weise umgesetzt wird, entstehen den Kunden keinesfalls Mehrkosten. Sollten sich die Netzbetreiber jedoch zu keiner gemeinsamen Vorgehensweise durchringen können, entstehen sicherlich Mehrkosten, die ja wohl nicht der Kunde zu bezahlen hat", so Boltz.

Netzbetreiber schließen sich Forderung der E-Control nach langfristiger Planung des Netzausbaus an

Die Sinnhaftigkeit einer langfristigen Planung für Strom zum koordinierten und effizienten Netzausbau wurde von Seiten des VEÖ lange Zeit in Frage gestellt. "Deshalb freut es mich umso mehr, dass hier ein Meinungsumschwung stattgefunden hat und sich die Stromnetzbetreiber offensichtlich eine Anleihe an der hervorragend funktionierenden langfristigen Planung bei Gas genommen haben," so Boltz abschließend.

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