Heinisch-Hosek: Mit mehr Frauen würden Österreichs Aufsichtsräte besser dastehen

Gemischte Führungsteams bringen deutlich bessere Unternehmensergebnisse

Wien (OTS) - "Ich bin überzeugt davon, dass Österreichs Aufsichtsräte im internationalen Vergleich besser dastehen würden, wenn mehr Frauen vertreten wären", sagte Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die heutige Berichterstattung in der Tageszeitung "Die Presse" zur Coroporate-Governance-Studie in 13 europäischen Ländern. Wie schon vor wenigen Wochen die Daten der AK-Studie zeigten, sei Österreich das einzige europäische Land, in dem die Anzahl von Frauen in Aufsichtsräten rückläufig sei. "Das ist ökonomisch einfach nicht nachzuvollziehen, dass Österreichs Wirtschaft auf das Potential von Frauen verzichtet", so Heinisch-Hosek weiter.

Gemischte Führungsteams würden deutlich bessere Unternehmensergebnisse bringen als rein männliche Führungsteams, zeigte sich die Frauenministerin überzeugt und verwies dabei auf internationale Studien zu diesem Thema.

Frauen würden nicht freiwillig auf Spitzenpositionen verzichten. Viel eher würden immer noch die entsprechenden Rahmenbedingungen und die entsprechende Förderung fehlen. "Als Bundesregierung bekennen wir uns dazu, mehr Frauen in Top-Positionen zu etablieren. Daran werden wir in den kommenden Jahren kontinuierlich arbeiten", sagte die Frauenministerin. Norwegen bleibe weiterhin Vorbild, denn dort sei es mit einer 40-Prozent-Quote gelungen, den Frauenanteil in Top-Positionen deutlich zu erhöhen, so Heinisch-Hosek weiter.
Was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie anlange - ein entscheidender Faktor, damit Frauen Spitzenpositionen annehmen können - würden die in den meisten Bundesländern diskutierten Gratis-Kindergärten und das geplante einkommensabhängige Kindergeld einen deutlichen Fortschritt bringen, zeigte sich die Frauenministerin abschließend überzeugt.

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