Faymann: "Osteuropa nach Krise wieder Wachstumsmotor für Europa"

Wien (OTS) - Beim Arbeitsbesuch des rumänischen Präsidenten Traian Basescu bei Bundeskanzler Werner Faymann stand einmal mehr die aktuelle Wirtschaftssituation im Mittelpunkt.

Bundeskanzler Faymann betonte, dass er sich stets für ein verstärktes Engagement der EU gegenüber den Staaten Osteuropas einsetze und entsprechend beim jüngsten Gipfel des Europäischen Rates eine Verdoppelung der Mittel für Nothilfekredite für die Region erreicht wurde.

Während des Delegationsgesprächs wurde hervorgehoben, dass die Wirtschaften Rumäniens und Österreichs eng miteinander verwoben seien und Österreich mit rund 12 Milliarden Euro Investitionen einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Rumäniens geleistet habe. Dementsprechend zeigte sich Präsident Basescu besorgt, dass die österreichischen Mutterbanken die Kreditlinien für ihre rumänischen Töchter reduzieren könnten. Bezüglich der geplanten Finanzhilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF), betonte Basescu, dass es sich hierbei lediglich um eine politische Entscheidung handle, die darauf abziele, die Auswirkungen der Krise auf das Bankensystem zu mindern

Bundeskanzler Faymann stellte klar, dass die freundschaftlichen Beziehungen mit Rumänien gute wie schlechte Zeiten überdauern würden. "Osteuropa wird nach dem Ende der Krise wieder Wachstumsmotor für Europa werden", so Faymann, und regte darüber hinaus einen verstärkten Informationsaustausch über die Wirksamkeit der gegen die Krise ergriffenen Maßnahmen an.

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