FA-Rösch - Wahlauftakt der FA-Wien: Beruf "Mutter" dringend aufwerten

800 Euro Erziehungsgeld für Mütter gefordert

Wien, 23-03-2009 (fpd) - Der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), Ing. Bernhard Rösch, stellte in seiner Rede anlässlich des FA-Wahlauftakts zur Wiener AK-Wahl, die Probleme der Familienpolitik in den Vordergrund und wies dabei besonders auf die dringend notwendige Aufwertung des Berufes "Mutter" hin.

Dass der Kindergarten in Wien für 0-6-jährige ab Herbst (fast) kostenlos sein soll, klinge zwar sehr schön, aber unabhängig davon, dass dies eine langjährige Forderung der Freiheitlichen sei, handle es sich hierbei nur um einen Baustein auf dem Weg zur echten Wahlfreiheit für Mütter. Viele Mütter würden ihre Kinder lieber selbst erziehen, als sie in eine Fremdbetreuung zu geben. Allerdings verdiene der Vater in der Regel zu wenig, sodass Mütter gezwungen würden, arbeiten zu gehen, stellte Rösch klar. Wozu das führe, könne man ohnehin schon in der heutigen Zeit erleben. Die derzeitige Problematik in den Schulen, wo Gewalt, antiautoritäres Verhalten etc. an der Tagesordnung stehen, führt Rösch auf die soziale Isolation von Eltern zu ihren Kindern zurück, die von der SPÖ aber forciert werde. "Anstatt die Familie zu fördern, wird sie mit halbdurchdachten Maßnahmen zerrissen. Die katastrophalen Ergebnisse erleben wir Tag für Tag in den Medien."

Rösch will mit der Einführung eines Erziehungsgeldes für Mütter gegensteuern. "Der Beruf der Mutter soll mit 800 Euro aufgewertet werden", so Rösch. Frauen hätten somit die Wahlfreiheit, ob sie zu Hause für ihre Kinder sorgen wollen oder für Kindergärten zahlen. Auch das von der FPÖ forcierte Familiensteuersplitting würde die Entscheidung für ein Kind vom Geld unabhängiger und somit einfacher machen, fordert Rösch abschließend. (Schluss) hn

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