Kickl: Bei Doping-Bekämpfung auf dem richtigen Weg

Problematik verlangt allerdings weiterhin besonnenes Vorgehen und keine generelle und unbedachte Kriminalisierung des Sports

Wien (OTS) - "Die aktuellen Vorgänge im Fall Mayer zeigen, dass
wir mit dem neuen Anti-Doping-Gesetz mit seinen schärferen Strafbestimmungen auf dem richtigen Weg sind", reagierte heute FPÖ-Sportsprecher NAbg. Herbert Kickl auf die Verhaftung des ehemaligen ÖSV-Trainers Walter Mayer. Es gehe jedenfalls nicht darum, den Sport generell zu kriminalisieren, sondern die kriminelle Energie an bestimmten Personen festzumachen. Dies müsse auch im aktuellen Fall so gehandhabt werden.

Kickl plädierte in diesem Zusammenhang für ein chirurgisches Vorgehen, denn gerade im sportlichen Bereich dürfe es keinen Generalverdacht geben. Es zeige sich aber auch, dass die von Darabos bei seinem Amtsantritt als Sportminister geforderten Maßnahmen wie Gefängnis für gedopte Sportler nicht notwendig seien, denn man sei mit den neuen gesetzlichen Grundlagen auf einem guten Weg. "Die wahren Hintermänner beim Doping müssen aus dem Verkehr gezogen werden. Nur damit wird Doping im Sport wirksam verhindert", schloss Kickl.

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