Hahn für rasche gesetzliche Regelung der Stammzellenforschung

Wissenschaftsminister schlägt Plattform der zuständigen Ministerien vor

Wien (OTS) - Wissenschaftsminister Johannes Hahn spricht sich nach der heutigen Präsentation des Berichts der Bio-Ethik-Kommission dafür aus, "rasch die gesetzlichen Graubereiche zu klären und die Empfehlungen breit zu diskutieren". Das Wissenschaftsministerium hatte bereits in der letzten Legislaturperiode eine Plattform der befassten Ressorts - Justiz, Gesundheit und Wissenschaft - zu dieser Thematik ins Leben gerufen. Diese soll nach den Vorstellungen Hahns in diesen Tagen ihre Arbeit wieder aufnehmen.

"Die Bio-Ethik Kommission hat gemäß ihrer empfehlenden Rolle eine Landkarte ausgerollt. Nun ist es an der Politik, zu bestimmen welchen Weg wir gehen und wie weit", so Hahn, der eine abschließende Bewertung der Empfehlungen erst nach einer intensiven Debatte für sinnvoll erachtet.

Der Minister erinnerte vor allem an die im Regierungsprogramm mehrfach festgehaltene Notwendigkeit der legistischen Schritte zum Schließen vorhandener Gesetzeslücken.

Neben einer gesellschaftlich breit angelegten Diskussion rund um die Zukunft der Stammzellenforschung in Österreich, ist Hahn vor allem an einer klaren und einheitlichen juristischen Linie gelegen. Diese solle auch das Profil des Forschungsstandorts Österreich schärfen und therapeutisch erfolgversprechende Forschungsfelder fördern.

"Die Wissenschafterinnen und Wissenschafter benötigen für ihre Arbeit Klarheit und Sicherheit. Diese müssen wir ihnen geben, damit sie ihre Forschungen fortführen und im Interesse der Menschen weiterentwickeln können", so Minister Hahn.

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