Mölzer: LKW-Überholverbot auf zweispurigen Autobahnen dringend erforderlich

Mölzer freut sich über die Unterstützung seines Antrages durch Ministerin Bures

Wien (OTS) - "Spät aber doch", so der freiheitliche EU-Abg.
Andreas Mölzer, "greift die Bundesregierung nun das Thema LKW-Überholverbot auf und kann so für einen deutlichen Schub bei der Verkehrssicherheit auf Österreichs Autobahnen sorgen. Viel zu lange ist hier nichts passiert". Der dramatische Anstieg der getöteten Menschen bei Verkehrsunfällen mit LKW-Beteiligung in der neusten Verkehrsunfallstatistik bedeute aber, dass nur ein generelles LKW-Überholverbot - wie es Mölzer in Form einer "Schriftlichen Erklärung" im EU-Parlament bereits letztes Jahr beantragt hat -Abhilfe schafft. "Eine Einschränkung des LKW-Überholverbots auf einzelne "gefährliche" Stellen ist nicht zielführend, da man leider oft erst nachträglich, nach zahlreichen Unfällen, einen betreffenden Streckenabschnitt als gefährlich einstufen kann", so Mölzer weiter.

Für ein generelles LKW-Überholverbot auf zweispurigen Autobahnen gäbe es laut dem FPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl zahlreiche Gründe. So werde der Transitverkehr innerhalb der EU allen seriösen Studien zufolge in den nächsten Jahren weiter stark zunehmen, was insbesondere bei zweispurigen Autobahnabschnitten zu stärkerer Überlastung führen wird. Gerade die Überholvorgänge von LKW’s auf zweispurigen Autobahnabschnitten schränken den Verkehrsfluss auf der linken Fahrspur ein und erhöhen das Gefahrenpotential für alle Verkehrsteilnehmer.

Mölzer fordert die Ministerin daher insbesondere auch auf für stärkere und effizientere Kontrollen des LKW-Verkehrs, insbesondere von Schrott-LKW`s aus dem Osten, zu sorgen. "In vielen Fällen überschreiten die LKW`s beim Überholen die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und verursachen damit eine weitere Gefahrenquelle". Immer wieder vorkommende Übermüdung der Fahrer, gepaart mit Überladung, ergäbe einen tödlichen Gefahrencocktail. Rasches Handeln sei daher unabdingbar. "Bures solle das Thema LKW-Überholverbot unbedingt auch beim nächsten EU-Verkehrsministertreffen ansprechen, denn dieses Problem wäre sinnvollerweise EU-weit zu beheben", so Mölzer abschliessend.

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