Mölzer zu SPÖ/ÖVP: Ein "Eurokrat" und ein "EU-Phoriker" an die Spitze

SPÖ und ÖVP sind zur Wahl ihrer beiden EU-Spitzenkandidaten zu gratulieren

Wien (OTS) - "Dass die ÖVP und die SPÖ diese Woche ihre Spitzenkandidaten für die EU-Wahl in Form von Hannes Swoboda und Othmar Karas küren, ist aus freiheitlicher Sicht gratulierenswert", so heute der freiheitliche EU-Abgeordnete und EU-Spitzenkandidat der FPÖ Andreas Mölzer. "Denn die beiden, die ja so brav für Österreich in Brüssel arbeiten, haben schließlich eine ganz besondere Leistungsbilanz vorzuweisen", so Mölzer weiter. "Sie haben es geschafft, die Neutralität bis auf einen Minimalrest zu beenden, den Transitvertrag auslaufen zu lassen, das Gentechnik-Verbot in Österreich zu beenden, die Uni-Quotenregelung auszuhebeln und nicht zuletzt das Bankgeheimnis abzuschaffen." Weiters würde man mit dem Vertrag von Lissabon seitens ÖVP und SPÖ gleich die ganze Republik zu Grabe tragen.

"Wenn die beiden Berufspolitiker, der eine ein 'Eurokrat' namens Swoboda, der andere ein 'EU-Phoriker' namens Karas, jetzt also ihre beiden Parteien in den EU-Wahlkampf als Spitzenkandidaten führen, dann kann man berechtigt behaupten: SPÖ und ÖVP schicken die Europa-Vertreter in Österreich an den Start, die FPÖ echte Österreich-Vertreter für Brüssel", so der freiheitliche EU-Parlamentarier. Damit würden die beiden Regierungsparteien einmal mehr beweisen, wie fremd ihnen die Interessen der Österreicher seien und wie abgehoben sie nicht nur in Wien, sondern auch in Brüssel Politik machten. Mölzer: "Dass Swoboda und Karas hauptberuflich in Brüssel ihre Zeit absitzen und das Brüsseler Kommissions-Diktat abnicken, kann wohl kaum als Ansage für ein besseres Europa gewertet werden."

Für den freiheitlichen EU-Spitzenkandidaten ist eines klar: "Weder von Swoboda, noch von Karas habe ich in den letzten fünf Jahren in Brüssel auch nur ein kritisches Wort in Richtung EU-Establishment gehört - nicht zuletzt deshalb, weil die beiden ganz klar hochrangige Vertreter ebendieses EU-Establishments sind." Mölzer hingegen habe sich einerseits ständig gegen ebendiese Brüsseler Diktat gewehrt -nicht zuletzt in über dreihundert Reden im EU-Parlament - und andererseits laufend und detailliert die Österreicher über Missstände informiert, nicht ohne konstruktive Vorschläge für eine echte Reform Europas zu machen.

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