FP-Madejski: Laska-Nachfolge: Sieg für die "Liesinger Partie"

Bei der SPÖ geht’s drunter und drüber

Wien, 23-03-09 (OTS) - Schon im Dezember 2008 hätte die SPÖ-Stadtregierung bekanntlich umgebildet werden sollen, was jedoch mangels geeigneter Kandidaten für den Klubvorsitz abgeblasen wurde. Schon damals sollten Laska und die kreuzschwache Umweltstadträtin Sima ausgewechselt werden. Nun dürfte Häupl angesichts der katastrophalen Umfragewerte der SPÖ die Nerven verloren und die Flucht nach vorne angetreten haben, meint der stellvertretende Wiener FPÖ-Klubobmann Dr. Herbert Madejski.

Den Rücktritt von Laska aus privaten Gründen will Madejski nicht kommentieren. Dass Laska in den letzten Jahren Ihrer Amtszeit keine wirklich glückliche Hand bei Vergaben und Planungen vor allem in Sachen Prater hatte, wird jedoch noch diskutiert werden.

Als Nachfolger in einem der wichtigsten Ressorts Wiens Oxonitsch zu nominieren, ist ein Kniefall vor der "Liesinger Partie". Oxonitsch hat sich mit Faymann, Bures, Deutsch, etc. prächtig arrangiert und war deshalb auch als Nachfolger Ludwigs als Wohnbaustadtrat vorgesehen gewesen, erklärt Madejski.

Ludwig hätte im Gegenzug das Laska-Ressort übernehmen sollen, da er jahrelang im Bereich der Volksbildung tätig war. Er war jedoch auch für die Nachfolger des glücklosen Kulturstadtrates Mailath-Pokorny im Gespräch. Nachdem diese Planungen nun durch Häupls Panikorchester über den Haufen geschmissen wurden, ist die Frage für die Oxonitsch-Nachfolge als Klubobmann offen.

SPÖ-Landesparteisekretär Deutsch aus der "Liesinger Partie" hat einen finanziell dick gepolsterten Partei-Job und fällt aus. Ambitionen werden SPÖ-Gemeinderat Valentin nachgesagt, der auch auf den Stadtratsposten von Uli Sima spitzen soll. SPÖ-Gemeinderätin Barbara Novak dürfte ebenfalls gute Chancen haben.

Sie hat den Vorteil, so gut wie nie nirgendwo angeeckt und den ÖGB im Hintergrund zu haben. Ob eine konfliktscheue Klubobfrau in der verzweifelten Lage der SPÖ jedoch der Weisheit letzter Schluss ist, darf bezweifelt werden. Für Wien wird sich durch die SPÖ-internen Eitelkeiten leider nichts ändern, außer dass die Steuergelder auf anderen Konten landen, so Madejski. (Schluss)am

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