ASFINAG weist die heute nochmals erhobenen Vorwürfe des BZÖ Abgeordneten Grosz auf das Schärfste zurück

Wien (OTS) - Ergänzend zu der Presseaussendung der ASFINAG vom 22. März 2009 zu den haltlosen Anschuldigen des BZÖ Abgeordneten Grosz, sei hier abschließend Folgendes festzuhalten:

Im Bereich der Vignette sind mehr als 98 % der in- und ausländischen Autofahrer am Autobahnnetz mit einer gültigen Vignette ordnungsgemäß ausgestattet. Im etablierten Lkw-Mautsystem entrichten über 99 % der Fahrzeuge über 3,5t hzG Tag für Tag die entsprechenden Mautgebühren. Für die erfreulich geringe Anzahl an Mautprellern ordnet der gesetzliche Auftrag eine effiziente Mautkontrolle an und zusätzlich verpflichtet uns dazu die Fairness all unseren zahlenden Kunden gegenüber.

Die Mitarbeiter der Mautaufsicht sind im Rahmen ihrer Dienste zwischen sechs und zehn Stunden auf dem Streckennetz der ASFINAG unterwegs. Aus diesem Grund ist ein Benchmark der Leistungen für die Beurteilung und Steuerung der Mitarbeiter von Bedeutung. Sowohl die Festlegung der Kriterien für die Leistungsbeurteilung als auch die Leistungsbeurteilung selbst findet jährlich statt. Bei den entsprechenden Prozessen wurde und wird auch stets der Betriebsrat einbezogen, der mit dieser Vorgansweise einverstanden war und ist.

Das System der Leistungsbeurteilung hat Bewertungskriterien, die ein Mix aus Einnahmen, Serviceleistungen für Kunden, Flexibilität der Mitarbeiter, Einsatzfreudigkeit, das korrekte Verhalten und die Freundlichkeit gegenüber den Kunden, Teamverhalten und Konfliktlösungspotential darstellen.

Dieses angewandte System der Leistungsbeurteilung wurde nunmehr nochmals rechtlich intern und extern umfassend begutachtet und im Sinne jeglicher Gesetze als unbedenklich beurteilt.

In den letzten 15 Monaten gab es keine Kündigungen von Mitarbeitern der Mautaufsicht, lediglich drei einvernehmliche Auflösungen, bedingt durch disziplinäre und leistungsbedingte Defizite über einen längeren Zeitraum hinweg.

An dieser Stelle ist nochmals der seit einigen Tagen erhobene Vorwurf, dass unsere Mautaufsichtsorgane überhöhte bzw. nicht gerechtfertigte Ersatzmauten einheben, als unzutreffend abzulehnen.

Abschließend werden seitens der Geschäftsführung der ASFINAG Maut Service GmbH die erhobenen strafrechtlichen Anschuldigungen ausdrücklich als völlig haltlos zurückgewiesen.

Rückfragen & Kontakt:

ASFINAG Maut Service GmbH
Mag. Ingrid Partl
Pressesprecherin
Mobil 0664 60108 12825

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