ARBÖ für Strafverschärfung bei Alkohol- und Tempodelikten

Vorschläge liegen schon lange auf dem Tisch - Sie müssen nur umgesetzt werden

Wien (OTS) - "Wir müssen und wollen Verkehrsopfer und menschliches Leid mit aller Kraft vermeiden. Wichtige Vorschläge liegen auf dem Tisch, man braucht sie nur mehr umzusetzen", betont der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ, Dr. Herbert Grundtner. Die Reform des Mopedführerschein mit mehr Fahrpraxis ist bereits auf Schiene, begrüßt der ARBÖ. Nun geht es darum, die Verschärfung von Alkohol- und Tempodelikten zügig umzusetzen, auf die sich die Experten bereits verständigt haben. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sind dem ARBÖ gezielte Bewusstseinsbildungskampagnen besonders wichtig, zum Beispiel bei der Gurteanlegepflicht.

Der ARBÖ begrüßt auch die Pläne von Verkehrsministerin Doris Bures, ein eigenes Kindersicherheits-Seminar für Verkehrsteilnehmer einzuführen, die zum zweiten Mal gegen das Vormerkdelikt verstoßen und ihre Kinder falsch oder gar nicht gesichert haben. Bei der anstehenden Reform der Moped-15 macht sich der ARBÖ für eine verpflichtende Gesundheitsuntersuchung für alle Microcar-Fahrer stark. Eine solche ist im Entwurf noch nicht vorgesehen. Der ARBÖ hofft hier auf ein Umdenken der Politiker.

Da jeder 6. Verkehrstote auf Unfälle mit schweren Lkw zurückzuführen ist, begrüßt der ARBÖ den Initiativantrag der Regierungsparteien, die europaweite Zulassung von Gigalinern im grenzüberschreitenden Verkehr zu unterbinden. Gegen die Gigaliner hat der ARBÖ seit Anfang des Monats vor allem aus Verkehrssicherheitsgründen eine Kampagne gestartet: Voten Sie mit!
(http://www.arboe.at/gigaliner.html).

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ
Interessensvertretung und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
Mobil: 0664/60 123 280
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002