Walser zu Schmied: Schule braucht Qualität, keine heiße Luft

Zwei zusätzliche Werteinheiten Schulen autonom zur Verfügung stellen

Wien (OTS) - "Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht", reagiert der grüne Bildungssprecher Harald Walser auf die Ankündigungen von Bildungsministerin Claudia Schmied in der ORF-Pressstunde: "Das war viel heiße Luft, das einzig Konkrete ist die Forderung nach zwei Stunden Mehrarbeit." Das simple Aufzählen der diversen Budgetposten und der achselzuckende Hinweis, es gebe nicht mehr Geld vom Finanzminister ersetzen klare Zielvorgaben nicht. "Sinnvoll in der jetzigen Situation wäre es, zwei zusätzliche Werteinheiten pro Lehrkraft nicht in den Regelunterricht zu investieren, sondern den Schulen autonom zur Verfügung zu stellen -ausschließlich gewidmet für Nachmittagsbetreuung, Förderunterricht, Teamteaching, Begabungsförderung und Gruppenteilungen", so Walser weiter: "Das wäre eine echte Investition in die Schulqualität für Kinder und Jugendliche und eine Entlastung für die Eltern".

"Schmied ist in diesem Chaos nicht in der Lage, eine individuelle Beschäftigungsgarantie abzugeben. Es wird LehrerInnen geben, die im kommenden Schuljahr keine Lehrverpflichtung mehr haben", stellt Walser fest. "Das ist eine Irreführung der Betroffenen." Angesichts Schmieds Argumentationen zu ihrer Budgetnot, stellen sich jedoch zwei konkrete Fragen: "Wieso verhandelt Schmied mit der BIG keine Mietreduktion für die Schulen? Wieso setzt sie keine Umsetzungsschritte für die im Regierungsprogramm vorgesehene Abschaffung der Landesschulräte?"

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