Rudas: Schmieds engagierte Schulreform darf nicht gestoppt werden!

Es geht um die Zukunft der Jugend - Alle müssen jetzt an einem Strang ziehen

Wien (SK) - "Mittelmäßige bis schlechte Leistungsergebnisse bei internationalen Tests und 40.000 Schülerinnen und Schüler, die jedes Jahr das Schuljahr wiederholen müssen, kann sich Österreich einfach nicht leisten. Claudia Schmieds engagierte Schulreform muss daher weitergehen", so SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas am Sonntag nach der ORF-"Pressestunde" mit Bildungsministerin Claudia Schmied. ****

Es gelte jetzt, alle zur Verfügung stehenden Kräfte zu bündeln. Denn, so Rudas gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Es geht um die Zukunft unserer Jugend. Da müssen alle an einem Strang ziehen." Da aber nur begrenzte budgetäre Mittel zur Verfügung stünden, "muss man sich nach der Decke strecken - und das bedeutet, dass strukturelle Reformen notwendig sind."

Um eine bestmögliche Ausbildung für alle Kinder zu ermöglichen, sei es wichtig auf die individuellen Stärken und eventuellen Lernschwächen jedes Kindes eingehen zu können. Wichtige Schritte in diese richtige Richtung seien, so Rudas eine kleinere Schülerzahl in den Klassen, die individuelle Betreuung in Form von Kleingruppenunterricht und gezielte Sprachförderung. "Der Ausbau der Tagesbetreuung würde den Kindern einen ausgewogenen Tagesablauf bieten in dem sich Lernen und Freizeit abwechseln und optimal ergänzen", betonte Rudas.

Hervorzuheben ist auch das 5-Punkte-Programm für LehrerInnen. "Hier geht es um einen wichtigen Innovationsschub für die Lehrerinnen und Lehrer. Ein Laptop für jede Lehrerin und jeden Lehrer sowie geeignete Internetanschlüsse an den Schulen und die Neugestaltung der Konferenzzimmer als Großraumbüros nach finnischem Vorbild werden viel dazu beitragen, dass Österreichs Schulen einen großen Sprung in die Zukunft machen", so Rudas in Betonung der historischen Verbesserung der LehrerInnen-Arbeitsplätze. Mit kleineren Klassenschülerzahlen, der geplanten Reform des Dienst- und Besoldungsrechts und einer neuen LehrerInnen-Ausbildung sei ein Paket geschnürt worden, mit dem man vielen langjährigen Forderungen der Lehrerschaft nachkomme.

"Aber Bildungsdiskussionen müssen über die wichtigen Strukturreformmaßnahmen hinaus gehen. Förderung der Stärken der SchülerInnen ist die Zukunft! Wir brauchen eine Schule wo SchülerInnen Selbstbewusstsein, Mut und Lernen lernen. Wir wollen die bestmögliche Ausbildung für alle Kinder und dafür braucht es alle Beteiligten", betonte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin abschließend. (Schluss) up

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