Starkes Tourismusbewusstsein der österreichischen Bevölkerung

Schenner präsentiert aktuelle "market"-Umfrage - "Viel touristisches Gespür vorhanden" - Halten der Sommerbuchungen des Vorjahres als erklärtes Ziel

St. Anton (OTS) - Die Österreicher sind vom "Urlaubsland Österreich" überzeugt und sind stolz auf die touristische Attraktivität des Landes. Herr und Frau Österreicher stehen auch gerne als "touristische Aushängeschilder" zur Verfügung. Drei Viertel der Bevölkerung fühlen sich gegenüber Touristen zu Gastfreundschaft verpflichtet. Und zwei Drittel der Befragten sind davon überzeugt, dass die Freundlichkeit der Bevölkerung zum guten Image des Landes beiträgt. Dies geht aus einer aktuellen Telefon-Umfrage des "market"-Instituts hervor (Erhebungszeitraum 12. bis 17.3.09), die der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Hans Schenner, Samstag Abend vor Journalisten in St. Anton präsentierte.

Der Tourismus ist gerade in Krisenzeiten ein zentrales Standbein. "Sein Stellenwert in der Bevölkerung wird in der aktuellen Krise noch weiter verfestigt", so Schenner weiter. 80 Prozent der Bevölkerung gehen davon aus, dass der Tourismus zum Wohlstand aller im Land beiträgt. 70 Prozent sind überzeugt, dass die touristische Stärke Österreichs wesentlich dazu beiträgt, dass die Krise weniger spürbar sein wird als in anderen Ländern. Knapp drei Viertel gehen davon aus, dass die Jobs im Tourismus derzeit sicherer sind als in anderen Branchen.

Die Leute wissen von der eigenen Verantwortung für den Tourismus uns sind gerne gastfreundlich. Drei Viertel sind überzeugt, dass der Eindruck von den "Einheimischen" ein stark prägendes Bild vom Urlaubsland hinterlässt und somit nicht unterschätzt werden darf.

In einer Zwischenbilanz über die Wintersaison gab sich der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft durchaus zuversichtlich. "Derzeit liegen wir noch leicht im Plus, aber wegen der späten Ostern werden wir ein leichtes Minus einfahren. Trotz Wirtschaftskrise wird der Winter 2008/09 immer noch der zweitbeste Winter aller Zeiten. Mehr Sorgen als um die Ferienhotellerie mache ich mir jedoch um die Stadthotellerie, dass hier nicht die eine oder andere `Hotelblase` platzt". Die Städte bekamen im Februar den Rückgang bei den Geschäftsreisen bereits deutlich zu spüren (Wien minus 10,1 Prozent, Salzburg minus 9,7 Prozent)..

"Die Unternehmer sind sich bewusst, dass sich man die Rekordwerte des vergangenen Winters 07/08 (plus 6,6 Prozent zum Winter 06/07 !) schwer toppen kann, sind aber trotzdem sehr positiv eingestellt. Die meisten lassen wegen der späten Osterferien und guten Schneelage auch länger offen als im letzten Jahr’", führte Schenner aus.

Erfolge verspricht sich die Branche von der im April startenden Nahmärktekampagne der Österreich Werbung, die von von Mitteln des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer getragen wird. Mit einem Sonderbudget von vier Millionen Euro werden vor allem die potentiellen Gäste aus den Nachbarländern verstärkt beworben. "Im Sommer die Buchungen des Vorjahres zu halten ist das erklärte Ziel", hob Schenner hervor. (hp)

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Mag. Rainer Ribing,
Geschäftsführer der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
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