Steindl: Der Finanzminister soll endlich sagen, was ihm die Zukunft unserer Kinder wert ist

Mit Doppelbödigkeit kann man jedenfalls keine Bildungsreform finanzieren

St. Pölten (OTS) - "ÖVP-Gewerkschafter vorschicken, um Stimmung gegen die Pläne der Bildungsministerin zu machen, und gleichzeitig null Information darüber geben, ob und wie viel Geld zur Verfügung steht für eine dringend notwendige Bildungsreform - auf dieses doppelbödige Spiel beschränkt sich der Beitrag des Finanzministers", wundert sich der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, Günter Steindl, über die destruktive Haltung von Vizekanzler und Finazminister Josef Pröll. "Viel scheinen die Beteuerungen des ÖVP-Chefs, für die ÖsterreicherInnen arbeiten zu wollen, jedenfalls nicht wert zu sein."

Von Unterrichtsministerin Schmied präsentierte wichtige Maßnahmen wie kleinere Klassen, bessere Lehrerausbildung und mehr Sprachförderung habe man in der ÖVP begrüßt, jetzt fehle es aber offensichtlich am Umsetzungswillen, so Steindl weiter: "Ohne Geld keine Musik! Die ÖVP stellt den Finanzminister und verfügt damit über die Macht der Finanzierung der Bildungsreform." Der Vizekanzler soll endlich sagen, was er in die Zukunft des Bildungssystems und damit auch in die Zukunft der SchülerInnen und LehrerInnen investieren will, so Steindl abschließend: "Weniger Geld für die Schulen bedeutet größere Klassen, weniger Förder- und Sprachunterricht, weniger LehrerInnen-Weiterbildung - also einen Rückschritt in der ÖVP-Gehrer-Bildungspolitik, für die dann der Finanzminister verantwortlich ist!"

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