VP-Ulm: Mit einer Stadtwache gegen Bettelunwesen und Hütchenspieler

Wien (OTS) - "So begrüßenswert das angekündigte rigorose Vorgehen gegen organisierte Bettelei und Hütchenspieler auch ist, so wichtig wäre in diesem Zusammenhang eine Stadtwache, die vor allem präventive, abschreckende Wirkung hätte. Angesichts uniformierter Wachkörper würden Bettlerbanden und Hütchenspieler erst gar nicht im Straßenbild auftauchen", begründet Sicherheitssprecher LAbg. Wolfgang Ulm seine wiederholte Forderung nach einer einheitlich uniformierten Stadtwache für Wien.

Man könne in Wien kaum durch eine Fußgängerzone oder Einkaufsstraße schlendern oder mit der U-Bahn fahren, ohne angebettelt zu werden. Auch Hütchenspieler seien wieder verstärkt zu sehen. "Seit Anfang des Jahres gab es bereits 103 Anzeigen gegen Personen, die gegen das Bettelverbot verstoßen haben. Ähnlich besorgniserregend ist die Bilanz in Bezug auf die Hütchenspieler. Gab es im gesamten letzten Jahr insgesamt 91 Anzeigen, so waren es heuer bereits 38", so Ulm weiter.

Ordnungsdienste zusammenführen und unter die politische Verantwortung eines Innenstadtrates stellen

Die Schaffung einer Stadtwache sei ein Gebot der Stunde. Die Stadt Wien müsse, so Ulm, statt alle paar Wochen ein neuer Ordnungsdienst aus dem Hut zu zaubern, ihre verschiedenen Ordnungsdienste, wie etwa die Waste-Watcher, die Blau- und Weißkappler, die Rathauswache, die U-Bahnaufsicht und den neu geschaffenen Ordnungsdienst bei Wiener Wohnen unter einem Dach - nämlich jenem der Stadtwache -zusammenzuführen und unter die politische Verantwortung eines Innenstadtrates stellen. "Was in anderen Städten möglich ist, muss auch in Wien möglich sein und wäre ein echter Zugewinn für die Sicherheit aller Wienerinnen und Wiener", schließt Ulm.

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