Tourismus-Bilanz trotz Februar-Minus positiv

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik

Bregenz (VLK) - Das Vorarlberger Tourismus-Ergebnis im Februar
2009 konnte mit den erfolgreichen Dezember- und Jänner-Zahlen nicht mithalten. Der aktuelle Bericht der Landesstelle für Statistik zeigt im Vergleich zum Februar 2008 Rückgänge bei Ankünften und Nächtigungen. Die Zwischenbilanz der bisherigen Wintersaison weist aber nach wie vor ein Plus aus.

Im Februar 2009 haben 253.700 Gäste (-11,2 Prozent) 1.282.800 Übernachtungen (-9,3 Prozent) in Vorarlberg gebucht. Die Tatsache, dass 2008 ein Schaltjahr war, hat das Minus verstärkt; die um diesen Faktor bereinigten Tourismuszahlen ergeben -6,0 Prozent bei den Gästen und -8,1 Prozent bei den Nächtigungen. In der bisherigen Wintersaison - November 2008 bis Februar 2009 - zählten Vorarlbergs Tourismusbetriebe 723.200 Gäste (+1,1 Prozent) mit insgesamt 3.318.800 Übernachtungen (+0,7 Prozent).

Landestourismusdirektor Christian Schützinger verweist darauf, dass sich die Rückgänge im Februar 2009 auf das beste Februar-Ergebnis aller Zeiten im Vorjahr beziehen. Von Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu sprechen, sei verfrüht; es gebe auch andere Faktoren, die zu Verzerrungen führen können, etwa der späte Ostertermin. "Fakt ist, der niederschlagreiche Februar hat sich nicht nur auf die Buchungen ausgewirkt. Meterweise Schnee bescheren nun im März exzellente Bedingungen für einen genussvollen Winterausklang. Für den Rest der Saison bis Ende April melden viele Unternehmer eine gute Auslastung, obwohl der späte Ostertermin spürbare Unterschiede im Vergleich zur kompakten Saison 2008 bewirkt", so Schützinger.

Attraktive Pauschalen der Vorarlberger Beherbergungsbetriebe und der Destinationen machen Lust auf Sonnenskilauf. Auch für die Sommermonate wurde bereits gezielt in jene Märkte investiert, die derzeit das größte Potenzial aufweisen. Vorarlberg Tourismus beteiligt sich beispielsweise an einer groß angelegten Nahmarktkampagne der Österreich Werbung unter dem Titel "Österreich neu entdecken".

Details zum aktuellen Tourismus-Bericht siehe pdf-Anhang

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