Leichtfried: Niederösterreich muss Milchbauern ohne Verträge unter die Arme greifen

Neue Verträge mit niederösterreichischen Molkereien

St. Pölten, (SPI) - Rund 270 Milchbauern im Mostviertel, denen
Ende Februar von ihren bisherigen Molkereien die Verträge gekündigt wurden, stehen noch immer ohne Abnehmer da. Die SPNÖ plädiert dafür, dass sich das Land Niederösterreich mit dem Agrarressort nun endlich einschaltet und den betroffenen Landwirten, die um ihre Existenz bangen, unter die Arme greift. "Da geht es wirklich um Existenzen und hier bedarf es Unterstützung. Das Agrarressort soll sich dafür einsetzen, dass die betroffenen Milchbauern bei niederösterreichischen Molkereien neue Verträge bekommen. Vordringlich wäre dies bei Molkereien möglich, die zu den Großlieferanten des Landes, beispielsweise für Landeskrankenhäuser und Landespensionistenheime, zählen", so der Landwirtschaftssprecher der NÖ-Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Günther Leichtfried, der darauf verweist, dass das Land ja auch seitens des Wirtschaftsressorts Unternehmen unterstützt. "Was für Unternehmen gilt, sollte auch für unsere Bauern gelten. Wenn Hilfe gebraucht wird, dann müssen wir alles tun, dass die Betriebe gerettet werden und in diesem Fall die Familien nicht ohne Einkommen dastehen", so Leichtfried.
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