FP-Gudenus zu Karlsplatzpassage: Drogenszene muss endlich zerschlagen werden

Passage bleibt weiterhin Schandfleck im Zentrum Wiens

Wien, 20.03.2009 (fpd) - Wie viele Ankündigungen und Versprechen haben wir schon von Häupl und Co gehört und wie oft wurde die Bevölkerung schon enttäuscht, fragt der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus angesichts der ausufernden Szene in der Karlsplatzpassage.

Drogendealer, Bettlermafia und sonstige Gestalten tummeln sich tagtäglich in der unterirdischen Verbindung zwischen Oper und Karlsplatz umher, dabei ist der Karlsplatz mit mehr als 200.000 Verkehrsmittelbenutzern am Tag der größte Bahnhof Österreichs sowie auch Tourismusschwerpunkt.
Die Sicherheitslage verschärft sich laut Passanten, Gewerbetreibenden und Polizei zunehmend. Das Herunterspielen der Situation am und rund um den Karlsplatz seitens der Wiener Rathaussozialisten und der Bezirks-ÖVP in Wieden sei blanker Hohn gegenüber all den Bürgern, die bereits seit zwei Jahrzehnten auf eine Lösung der Probleme warten,kritisiert heute der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag.Johann Gudenus.

Laut Statistik des Bundeskriminalamtes habe es im letzten Jahr 5000 Anzeigen gegen zwei bis dreihundert Substitol-Szenemitglieder am Karlsplatz gegeben. Davon seien rund 200 echte Problemfälle. Hingegen der Schönrederei der SPÖ, der Bezirks-ÖVP und Dressel sehe die Wiener Polizei die Szene am Karlsplatz nicht unter Kontrolle. Der Handel mit Ersatzdrogen aus der Apotheke floriere regelrecht und dominiere das Geschäft. Die Polizeiinspektion berichte von einer gewaltbereiten Szene und davon, dass es immer wieder Verletzte unter den Polizisten gebe. Die Aggression gegenüber den Beamten steige, Gewaltausbrüche kämen immer häufiger vor. Die Szenemitglieder tragen außerdem ganze Waffenarsenale mit sich, vom Gasrevolver zum Totschläger, Schlagringe, Messer sowie Elektroschocker und setzen diese angeblich auch ein.

Die FPÖ verlange jedenfalls die endgültige Zerschlagung der Szene vom Karlsplatz sowie eine vermehrte Durchführungen von Schwerpunktaktionen auch an anderen Brennpunkten in Wien, so Gudenus abschließend. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0006