Öllinger: FPÖ Partei des Sozialneides, der Ausgrenzung und der Entwertung der Ärmsten

Kickl und Belakowitsch-Jenewein neiden sozial Benachteiligten sogar die Gesundheit

Wien (OTS) - "Wer krank ist, soll zum Arzt gehen können, ohne vorher am Sozialamt betteln zu müssen", meint Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen. "Jede unbehandelte oder zu spät behandelte Erkrankung stellt eine zusätzliche Belastung für die Gesellschaft und eine zusätzliche Benachteiligung für die Betroffenen dar."

Die FPÖ hat mit ihrer heutigen Aussendung zur E-Card klargestellt, dass ihr Sozialneid, Ausgrenzung und Entwertung der ärmsten Menschen in dieser Gesellschaft wichtiger ist als die Gesundheit der Menschen. "Es ist ignorant und menschenverachtend, sozial benachteiligte Menschen zu Sozialschmarotzern zu stempeln und die Kontrollwut der FPÖ über die Gesundheit der Menschen zu stellen", so Öllinger.

Die Aussendung der Abgeordneten Kickl und Belakowitsch-Jenewein ist aber auch ein Beleg völliger Unkenntnis des Sachverhalts. Weder die Ärztekammer noch sonst irgendwer hatte gefordert, die Krankenkassen mögen zusätzliche Kosten übernehmen. Vielmehr gehe es darum, dass SozialhilfebezieherInnen zukünftig von den Ländern ordentlich versichert werden, statt wie bisher auf Einzelfallhilfen im Anlassfall angewiesen zu sein. Bleibt, dass sich die FPÖ wieder einmal geoutet hat: als menschenverachtend und inkompetent.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0007