AktionsGemeinschaft: Guten Morgen GRAS, 400 Millionen für Hochschulfinanzierung bereits zugesagt

GRAS hat Arbeit für Hochschulfinanzierung verschlafen

Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft (AG) zeigt sich überrascht über den frisch erwachten Wunsch der GRAS nach einer besseren Hochschulfinanzierung. "Die GRAS hat mit Studierendenthemen anscheinend noch nicht allzu viel Erfahrung. Ansonsten hätte sie nämlich schon bemerken müssen, dass es nach hartnäckigem Einsatz von ÖH und uniko zu Beginn dieses Jahres bereits eine Finanzierungszusage des Wissenschafts- und Finanzministeriums für eine Erhöhung der Hochschulbudgets um die von ihnen geforderten 400 Millionen gibt. Wenn die GRAS in allen bildungspolitischen Themen so gut informiert ist, wundert es mich nicht, dass es die ÖH von 2001 bis 2008 nicht geschafft hat eine signifikante Steigerung der Hochschulbudgets zu erreichen. Bezeichnend dafür ist wohl auch, dass die GRAS sich im letzten Jahr nicht ein einziges mal öffentlich für eine bessere Hochschulfinanzierung eingesetzt hat. Jetzt im Wahlkampf diese Forderung aus dem Hut zu zaubern, ist höchst unglaubwürdig. Für uns ist die Arbeit damit aber noch nicht getan, es denn muss jetzt sichergestellt werden, dass das zusätzliche Geld auch direkt den Studierenden zu Gute kommt.", kritisiert AG-Spitzenkandidat und ÖH-Vorsitzender Samir Al-Mobayyed.

Weiters bedauert die AG die Ankündigung von GRAS und VSStÖ nur eine explizit linke Koalition eingehen zu wollen.

AG-Obmann Norbert Köck: "Hauptsache links sonst nichts. Das ist wohl das gemeinsame Motto von VSStÖ und GRAS. Abgesehen davon, dass man inhaltliche Unterschiede zwischen den beiden Fraktionen mit der Lupe suchen muss, sind sie auch in keiner Weise bereit konstruktiv zum Wohl der Studierenden zusammenzuarbeiten. Das ist äußerst bedauerlich. Im Sinne einer starken Studierendenvertretung müssen alle Fraktionen bereit sein an einem Strang zu ziehen, wer sich dazu von vorneherein nicht bereit erklärt, disqualifiziert sich von selbst."

Besonders fasziniert ist die AG darüber hinaus von den zahlreichen AG-Themen, welche es in die Programme der anderen Fraktionen geschafft haben.

"Dass man mit Service und Verbesserung der Studienqualität Wahlen gewinnt, haben VSStÖ und GRAS wohl aus dem letzten ÖH-Wahlkampf gelernt. Die Studierenden sollen sich dabei jedoch nicht aufs Glatteis führen lassen, denn die einzige Fraktion, die wirklich darum bemüht ist, die Studierendenprobleme zu lösen ist und bleibt die AG. Mit verpflichtender feministischer Zwangsbeglückung in jedem Studienplan ist den Studierenden dabei kein bisschen geholfen.", so Al-Mobayyed abschließend.

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