Scheele: Mehr Solidarität anderer Bundesländer gefordert

Last durch Asyl-Erstaufnahmezentren bundesweit fair verteilen

St. Pölten (SPI) - Nieder- und Oberösterreich tragen mit den derzeit bundesweit einzigen zwei Asyl-Erstaufnahmezentren die gesamte Last in einem überaus sensiblen Bereich.

Für Landesrätin Mag. Karin Scheele als zuständiges Mitglied der niederösterreichischen Landesregierung ist das ein unhaltbarer Zustand: "Es kann nicht sein, dass Traiskirchen und Thalham immer wieder mit Überbelegungen oder mit Problemen in den beiden Kommunen in die Schlagzeilen geraten, während andere "erste Reihe fußfrei" zusehen."

Scheele fordert Innenministerin Maria Fekter auf, alles zu tun, dass ein drittes Erstaufnahmezentrum rasch errichtet wird und sie sich bei den westlichen Bundesländern und in Kärnten auch massiv dafür einsetzt, dass diese ihre ablehnende Haltung aufgeben. "Eine gerechte Aufteilung im gesamten Bundesgebiet bringt eine große Entlastung und eine geringe Belastung für alle", so Landesrätin Karin Scheele.

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