VP-Kroiher: 224 Euro pro Besucher der Fanzone im Hanappi-Stadion

Vizebürgermeisterin Laska nicht mehr Herrin der Dinge

Wien (OTS) - "Mehr als 20-mal soviel wie in der Fanzone am Ring kostete der einzelne Fan den Wiener Steuerzahler im Hanappi-Stadion. Das Chaos rund um die Fanzone im Hanappi-Stadion hat rund 4 Millionen Euro gekostet", kritisiert der Penzinger ÖVP-Bezirksparteiobmann-Stellvertreter BezR Markus Kroiher eine entsprechende Anfragebeantwortung aus dem Rathaus.

In dieser Anfragebeantwortung musste Vizebürgermeisterin Laska nun zugeben, dass die Fanzone Hanappi Stadion pro Besucher 224 Euro kostete, während jene im 1. Bezirk nur mit 10,85 Euro pro Besucher zu Buche schlug. In Summe wurden also 3,98 Millionen Euro mit einer schlecht besuchten und falsch konzipierten Fanzone verpulvert. Darüber hinaus wurde weder eine Nutzungsstudie erstellt, noch die Bezirksvorstehungen in die Planungen eingebunden.

"Die Fanzone Hanappi Stadion war ein reiner Hüftschuss, ohne Konzept, ohne Planung und ohne den geringsten Gedanken über die Kosten", so Kroiher. Kostentreiber waren unter anderem die zwei riesigen Videowalls, die kein einziges Mal benutzt wurden. Eine Fanzone für 40.000 Personen zu konzipieren, die nur 4 Mal offen hat und die, wie am 22. Juni nur 360(!) Personen besuchen, ist wohl mehr als eine Missplanung gewesen. "Wenn man sich überlegt, welche Projekte mit diesen 3,98 Millionen Euro hätten finanziert werden können und wohin diese Steuergelder flossen, läuft es einem kalt den Rücken runter. Bis auf Spesen nichts gewesen", so Kroiher. "Besonders erschütternd ist der Umstand, dass mit derartigen Summen aus öffentlichen Mitteln geprasst wurde, ohne davor eine Studie zu erstellen, wie hoch überhaupt das Besucherpotential ist. Laska ist nicht mehr Herrin der Dinge. Nach dem Skandal am Praterplatz, nun auch noch die Fanzone Hanappi Stadion. Vizebürgermeisterin Laska ist nun endgültig Rücktrittsreif", so Kroiher weiter.

Als ein Zeichen der absoluten Abgehobenheit wertet Kroiher, dass nicht einmal SP-Bezirksvorsteherin Kalchbrenner in die Vorbereitungen eingebunden wurde. "Die Selbstherrlichkeit mit der die Rathaus SPÖ agiert und auf dem Rücken der Bürger ausgetragen wird, ist nicht mehr auszuhalten. Nun werden sogar schon die Bezirke vollkommen übergangen", so Kroiher abschließend.

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