Kickl: Trittbrettfahrer willkommen - Bankgeheimnis muss gerettet werden

Wien (OTS) - Zur Rettung des österreichischen Bankgeheimnisses nehme die FPÖ im Interesse der heimischen Sparer auch Trittbrettfahrer wie BZÖ-Klubchef Scheibner in Kauf, sagte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl in einer ersten Reaktion auf eine diesbezügliche Aussendung der Orangen. Es sei daran erinnert, so Kickl, dass es HC Strache war, der sich als Erster gegen eine Aufweichung des Bankgeheimnisses ausgesprochen habe und sich auch ohne Aufforderung durch Andere, bei parlamentarischen Abstimmungen nicht anders verhalten werde.

Es sei nicht einzusehen, so Kickl, warum Österreich sein seit Jahrzehnten bewährtes Bankgeheimnis auf Druck von außen abschaffen solle. "Wir lassen uns nicht von der EU dazu zwingen Dinge aufzugeben, die für die österreichische Bevölkerung einen Wert darstellen, wie es das Bankgeheimnis zweifelsohne tut", betonte Kickl.

Die ganze Diskussion erinnere an die Abschaffung der anonymen Sparbücher, wo vergeblich versucht worden sei die Geldwäsche zu unterbinden, so Kickl. Mit diesem neuerlichen Anschlag auf die Privatsphäre der österreichischen Sparer, gehe die EU den entrückten Weg nach Absurdistan weiter, den sie mit Glühbirnenverbot, Gurkenkrümmungsregeln und Traktorensitzverordnungen bereits seit Jahren - an der Bevölkerung vorbei - gehe, so Kickl.

Statt sich mit den brennenden Probleme der herrschenden Wirtschaftskrise zu beschäftigen, werde hier offenbar eine Nebelgranate gezündet, die die Versäumnisse der Brüsseler Bürokraten zudecken solle. "Die FPÖ will keinen ‚gläsernen Bürger‘ und wird auch weiterhin gegen derartige Vorstöße aus Brüssel, für die Interessen der österreichischen Bevölkerung, eintreten", schloss Kickl.

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