Auf Kosten der Kinder ?

Kindernothilfe befürchtet fatale Auswirkungen der Finanzkrise auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Wien (OTS) - Die staatliche Gesundheitsversorgung in vielen
Ländern - sowohl in der armen wie in der reichen Welt - bereits überstrapaziert und unterfinanziert.

Kinder gehören zu den ersten, die von einer Verschlechterung der finanziellen Lage im Gesundheitswesen betroffen sind. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind durch die Finanzkrise, die nun unmittelbar der Nahrungsmittel- und Energiekrise folgt, bereits mehr als 100 Millionen Menschen zurück in die Armut geworfen worden.

Damit drohen die internationalen Vereinbarungen der UN-Milleniumsziele zur Bekämpfung der Armut zu scheitern. Vor allem die mühsamen Fortschritte bei der Verbesserung der Müttergesundheit sowie im Kampf gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria zugunsten der Kinder scheinen akut gefährdet.

Eine effektive Verbesserung der Gesundheitssituation für die weltweit rund 600 Millionen in absoluter Armut lebenden Kinder ist für die Partner der Kindernothilfe Österreich dringend notwendig. Für die Kindernothilfe ist dabei der Zugang zu sauberem Trinkwasser, zu ausgewogener Ernährung, zu grundlegender Bildung, zu Basisgesundheitsdiensten sowie zu funktionierenden Abwasserentsorgungseinrichtungen unabdingbar.

Um weltweite Langzeitfolgen der Finanzkrise auf die Gesundheit der Menschen zu vermeiden, ist es aus Sicht der Kindernothilfe notwendig, dass die internationale Staatengemeinschaft Solidarität zeigt und nicht nur den Bankensektor, sondern auch die Basisgesundheitsdienste - insbesondere für Kinder - finanziell absichert.

Von den zuständigen Stellen in den Ministerien erwartet die Kindernothilfe Österreich, dass angesichts der Krise auch die mit Gesundheitsversorgung verbundenen UN-Milleniumsziele in der Praxis der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit stärker als bisher Berücksichtigung finden.

Spendenkonto Kindernothilfe Österreich:
Erste Bank, Kto.-Nr. 310028-03031, BLZ 20111
Kennwort: Kinder in Not
oder online unter:
www.kindernothilfe.at/Rubrik/Spenden/Online_Spenden.html

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragen bis 31.3.2009:
Gottfried Mernyi, Kindernothilfe Österreich Kommunikation
Tel.: 01 5139330 - 20 DW, Mobil: 0650 4088073

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