Kickl: Peinliche Zahlenakrobatik im Hause Fellner

Laut "Österreich" ist Mölzer zweitfleißigster EU-Abgeordneter

Wien (OTS) - "Trau keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. Dieses Winston Churchill zugeschriebene Zitat schien wohl das Motto zum Arbeitsbericht der österreichischen EU-Abgeordneten der Herrschaften von 'News' gewesen zu sein", bemerkte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zu der "höchst seltsamen Zahlenakrobatik" im jüngsten "News"-Aufmacher.

Im August des Vorjahres hat die Tageszeitung "Österreich" anhand der unverfälschten Zahlen des Europaparlaments den fraktionslosen freiheitlichen EU-Abgeordneten Andreas Mölzer hinter Hannes Swoboda noch auf den 2. Platz gereiht, erinnerte Kickl: "Aber auch nur deshalb, weil Swoboda als Vize-Fraktionschef der SPE viel mehr Möglichkeiten in der Hand hat."

Bei der Abgeordnetenarbeit sei, so Kickl weiter, Mölzer hingegen unübertroffen, wie die Statistik des Europaparlaments belegen würde. Sowohl bei den Reden (Mölzer 347, Swoboda 273, Rübig 237, H.P. Martin 131), als auch bei Anfragen (Mölzer 108, H.P. Martin 74, Rübig 72, Swoboda 40) und bei den schriftlichen Erklärungen (Mölzer 24, Swoboda 2, Rübig 1, H.P. Martin 0) zeige der freiheitliche Abgeordnete den größten Arbeitseifer im Interesse der Wähler.

"Wenn 'News' das Zeitabsitzen zum obersten Kriterium des Arbeitsnachweises kürt, dann richtet sich das wohl selbst. Aber das ist wohl auch die Erklärung, weshalb die Tageszeitung aus dem Hause Fellner korrekt berichtete, während der 'News'-Schreiber ein halbes Jahr braucht, um die Zahlen zurechtzuschnipseln und zum gewünschten 'Skandal-Aufmacher' aufzufrisieren", mutmaßte Kickl zur präsentierten "Aussitzerstatistik". Und weiter: "Den Titel gönnen wir Othmar Karas von Herzen!"

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